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„Wirklich — und wessen erinnern Sic Sich dennnoch von mir?"
„Daß Sic offen, keck, und darum auch, hoffe ich,wahrhaftig gewesen! — daß Sic meinem Vater undmeinen Tanten Anstoß gaben durch Ihre Verachtungder gemeinen Heucheleien unscrs konventionellen Lebens.Oh, nein! ich kann Sie nicht verachten!"
Lumlch erhob seine Blicke gegen die Florcnccns —er schaute sic lange und ernsthaft an — chrgcitzigeHoffnungen stiegen in ihm auf.
„Meine schöne Cousine," sagte er in verändertem,ernstem Tone, „ich finde in Ihrem Geiste etwas demmcinigcn Verwandtes — und ich bin erfreut, daß IhreStimme eine der ersten ist, welche mich in meinenneuen Vorsätzen bei meiner Rückkehr im rührigen Eng-land bestätigen!"
„Und diese Vorsätze?"
„Sind die eines Engländers — energisch undehrgeizig."
„Ach, der Ehrgeiz! Wie viele falsche Abbildergibt cs von dem großen Orginal!"
Lumlch dachte, er habe einen Schlüssel gefundenzu dem Herzen seiner Cousine, und er begann mitungewohnter Beredsamkeit sich, auszulaffeu über denAdel der kecken Sünde, welche die „Engel aus demHimmel stürzte." Florcucc hörte ihm mit Aufmerk-samkeit, aber nicht mit znstimmcndcm Wohlgefallen zu.Lumlch befand sich im Jrrthum. Sein Ehrgeiz warnicht von der Art, daß er die verwöhnte und ekle