kurzer Zeit werde ich-scpn, was man einen Mannmittleren Alters nennt."
„Hm," sagte der Wirth.
Hier entstand wieder ein Stillschweigen. Lumlcywar, wie wir gesagt oder angedcntet haben, ein Mannvon großer Kcnutniß der menschlichen Natur, wenig-stens des gewöhnlichen Schlags, und er überlegte setztin seinem Geist die verschiedenen ihm offen stehende»Methoden, deren er sich in der Behandlung seinesreichen Verwandten bedienen konnte. Er sah ein, daßbei kunstgerechtem und abgezirkeltem Fechten sein Oheimgegen ihn denselben Vorthcil hatte, den cur großerMann gegen einen kleine» beim physischen Schwert-kampf hat; — wenn er seine Waffe ans geschickte Weiseführte, konnte er sich immer den Andern fern vomLeibe halten. Eine große Zurückhaltung und Würdelag in der Art des Mannes, der Etwas zu vergebenhatte und FcrrcrS, wie rüstig er auch sich im Kreishcrumdrchte und seinen Rappicr schwang, konnte dieParade nicht dnrchhaucn. Er entschloß sich dcßhalb zueiner neuen Art des Spiels, zu der ihn sein offenesund keckes Wesen ganz besonders befähigte. Eben wieer diesen Vorsatz faßte, stand Mrs. Tcmplcton ansund schlüpfte mit einer leisen Verbeugung und einemsanften, aber trüben Lächeln, aus dem Zimmer. Diebeiden Männer nahmen wieder Platz und Tcmplctonschob Fcrrcrs die Flaschd hin.
„Schenk' Dir ein, Lumlep; Deine Reisen scheine«.