Druckschrift 
10 (1843)
Entstehung
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befreit von dieser Wucht, schien so unerschüpft wie seinReiter; nicht ein Haar war naß, außer wo der all-dem Munde geschleuderte Schaum seine kohlschwarze Hautgefleckt hatte; und der Vortrab der Uorkischen hörte seinSchnauben, als fle langsam anrückten. Die beiden Ge-stalten, Roß unv Reiter, standen ganz vorn unter derkleinen Schaar. Nnd Lovell, an Ratclisfe'S Seite reitend,flüsterte:Gott möge mtch strafen, ich wollte lieber, der-ckg hätte meinen eigenen Kopf verlangt, als den de-tapfern Grafen!"

Still, Jüngling," sagte der unerbittliche Ratcliffeich frage nicht darnach, aus was für Sprossen dieLeiter meines Ehrgeizes gemacht sehn mag."

Während sie so sprachen, wandte sich Marwick zuMontagu und seinen Rittern, nnd sagte:

Unsre einzige Hoffnung beruht auf dem Muth un-serer Männer. Und wie ich bei Touton, als ich jenem fal-schen Mann dort den Thron gewann, mit eigner Handmeinen edel» Malech erschlug, zum Zeichen, daß ich aufjenem Platze siegen oder sterben wolle, und durch dießOpfer die Soldaten so befeuerte, daß wir das Schicksaldes Tages wandten so jetzt o Gentlemen, zu einerandern Stunde würdet Ihr meiner spotten, denn meineHand versagt mir fast den Dienst diese Hand, welchedas arme Thier so oft gefüttert hat! Saladin, LetzterDeines Geschlechtes, diene mir jetzt im Tod wie im Leben!Nicht um meinetwillen, o edelstes Roß, das je einen Rit-ter trug nicht um meinetwillen dieß Opfer!"