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Unglück geweihten Königes. Er hatte sein Angesicht vondem Schlachtfeld weggekehrt, und sein Auge war auf dieThurmspitze der Kirche hinter ihm geheftet, welche in denHimmel hinein zu ragen schien. Und wie er dahin schaute,begann das feierliche Geläute vom Glockenthurm. Eswar jetzt nahe an der Stunde des Sabbathgebetes, undtrotz dem Blutbad und Jammer in der Nähe ward derheilige Brauch nicht unterlassen.
„Horch!" sagte der König schmerzvoll, „dieß Ge-läute ruft manche Seele vor Gott!"
Während diese Scene auf der Anhöhe von Hadleysich dem Auge darbot, benützte Edward, umgeben vonHastings, Gloucester und seinen vornehmsten Hauptleuten,den unverhofften Sonnenschein, um den Feind und feineStellung auszuspähen mit dem Auge eines Mannes, be-gabt mit einem intuitiven Genie für Alles, was zur Men-schenschlächterci gehört. „Dieser Tag," sagte er: „bringtkeinen Sieg, sichert keine Krone, wenn Warwick lebendentkommt. Euch, Lovell und Ratcllffe, vertraue ich zwei-hundert Ritter an; — Eure einzige Aufgabe sey — derKopf des rebellischen Grafen!"
„Und Montagu?" sagte Ratcliffe.
„Montagu? Nein — der arme Montagu, ich habeihn einst geliebt wie meiner eigenen Mutter Sohn; undMontagu," murmelte er bei sich selbst; „den habe ich niegekränkt, und kann ihm deßwegen verzeihen. Schont de«Marquis! — dieser Wald gefällt mir nicht; sie müssen