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plötzlich unrkehrend, die zersplitterte Lanze wegwars, undnun ihn mit dem Schwert in der Faust angriff.
„Zurück, Richard — zurück, Knabe!" sagte der Grafmit einer Stimme, die hohl unter dem Helm hervortönte;„nicht Dein Blut ist es, dessen Vergießung meine erlitte-nen Unbilden fordern — laß ab von mir!"
„Nicht so, Lord Warwick," versetzte Richard mitnüchtern gefaßter, beinahe feierlicher Stimme, indem ereinen Augenblick die Spitze seines Schwertes senkte, undsein Vistr lüstete, um besser verstanden zu werden, „aufdem Schlachtfeld müssen alle Erinnerungen, süß im Frie-de», verstummen und sterben! St, Paul sey mein Zeuge,daß ich selbst in dieser Stunde Euch innig liebe; aber ichliebe Ruf und Ruhm mehr. Auf der Spitze meinesSchwertes sitzen Macht und Königthum, und was großeSeelen am höchsten schätzen: Ehrgeiz; diese würden michstark machen selbst zum Angriff aus meines Bruders Brust,stände diese Brust als Scheidewand zwischen mir und einergroßen, ruhmvollen Zukunft, Du hast Deine Tochtereinem Andern gegeben; ich zücke mein Schwert gegen denVater, um meine Braut wieder zu gewinnen. Hau zuund schone nicht. Denn derjenige, der Dich am grim-migsten haßt, würde kein gefährlicherer und erbittertererFeind für Dich sey», als der Mann, der sein Glück ge-gründet oder zerstört, seine Liebe zermalmt oder noch ge-krönt sieht, je nachdem die heutige Schlacht mit Triumphoder Niederlage endet. Rebell, vertheidige Dich!"
Keine Zeit blieb für weitere Reden, denn wie Ri-