wird!" Und teuflisch erschien die Gestalt, die so ihreWeissagungen unter dem grimmen Helm hervor kreischte»und dann, in das Meer von Lanzen sich stürzend und ver-schwindend, sich ihren blutigen Pfad bahnte.
Aber immer noch botWarwickS unerschöpfliche Kraftdem Andrang der Schaaren Trotz, welche ihn zahllos um-wogten. Durch den Nebel drohten seine schwarze Rüstung,seine schwarzen Federn, sein schwarzes Roß, wie EinDonnerkeil inmitten des trüben Himmels. Das edleStreitroß trug den gewaltigen Reiter, der Alles beseelteund lenkte, mit solcher Leichtigkeit und Gewandtheit dahin,wie das Rennpferd seine leichte Last; und das Roß selbstwar fast ebenso verderbenverbreitend, als des Reiters ge-schwungene Streitart. Es war gegen Pfeil und Lanzedurch eine stählerne Rüstung geschützt, und die langeSpitze, welche an der ehernen Kopfbedeckung an derStirne hervorragte, trof von Blut, wie es dahin rannte.Keine noch so fest geschloffene Linie von Männern ver-mochte dem Anlauf dieses Rosses und Reiters zu wider-stehen. Und Nichts frommte selbst die Gegenwart desunerschrockenen Gloucester und sein gellender Schlachtruf,wenn man den gewaltigen Grafen durch den Nebel daher-stürmen sah» und seine» freudigen Zuruf Hörle: „Meinelustigen Männer, frisch gefochten!"
Zum drittenmal jetzt spornte Gloucester sein Roßaus dem Haufen seiner schon zurückweichenden Leute her-vor, und sich tief über den Sattelbogen beugend, von sei-nem Schild gedeckt, stürzte er sich mit der zehnten Lanze