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10 (1843)
Entstehung
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Vom Dichter oder Erzähler die dürftige und kleinlicheMoralität derpoetischen Gerechtigkeit" verlangen,eine Gerechtigkeit, die nicht in unsrer Werktagswelt sichfindet die nicht in den Küstern Blättern der Geschichte vor-handen ist nicht in den erhabeneren Schöpfungen vonMännern, deren Genius gerungen mit den Rätbscln,welche nur Kunst und Poesie zu erfassen und zu ahnenvermag die uns unbekannt ist auf den Straßen unddem Markt unbekannt auf dem Schaffst der Patrioten,oder in den Flammen des Märtyrers unbekannt imLear und Hamlet im Agamemnon und Prometheus,Millionen auf Millionen, Jahrhunderte auf Jahrhundertewerden nur als einzelne Summen eingetragen in die un-ermeßliche Rechnung, in welcher der aufzeichnende Engeldie nie irrende Gerechtigkeit Gottes gegen den Menschenzusammenfaßt.

Rauh, kalt, unfreundlich brach der Morgen des vier-zehnten Aprils an. Und an eben diesem Tage landetenendlich Margaretha und ihr Sohn, und Marwicks Gattinund Tochter an der Küste von England,' Kamen sie znFreude oder zu Leid, zu Siegesjubel oder Verzweiflung?Der Ausgang der heutigen Schlacht auf der Heide vonGladSmvor wird es entscheiden. Schmücke prangendDeine Hallen, o Westminster, zum Triumph des Lan-eastrischen Königs, oder öffne Du Dich, o Grab, um denheiligengleichen Heinrich und seinen edeln Sohn zu em-

* Margaretha landete bei Weymouth, Lady Marwick beiPsrtSmouth,