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10 (1843)
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seiner Vollendung! Sic bemerkten nicht die Fackeln,welche unten stammten, von Zeit zu Zeit die Wände ihresZimmers rötheten, und eine Glut auf die heitre Vergol-dung und die grellen Farben des bunten Modells warfen/Und doch flackerten diese Fackeln um die Sänfte, welcheHeinrich den Friedfertigen auf das Schlachtfeld bringensollte, wo über die Dynastie seines Königreichs entschiedenwurde! Die Fackeln verschwanden, und ans der dunkelnFeste wurde der gefangne König getragen.

Die Nacht folgte aus den Abend und wieder be-leuchtete der rothe Schimmer das Heureka, und spielte infantastischem Lächeln über seine grellen Farbe» hinSchritte und Stimmen, und das Klirren von Waffen er-tönten im Hof, auf den Treppen, tm anstoßenden Zimmer und Plötzlich ward die Thüre aufgeriffen, und gefolgtvon etwa einem Dutzend Soldaten, trat der fürchterlicheMönch ein.

Aha, Meister Adam, Wer ist jetzt der größere Ne-kromant? Packt ihn! Fort mit ihm! Und helft IhrMaster Sergeant, dieß Stück von der listigen Erfindungdes bösen Feindes wegtragen! Ho, ho! seht Ihr, wie esjetzt aufgeputzt und glänzend angestrichcn ist Alles fürdie Schlacht, dafür steh ich Euch!"

Die Soldaten hatten schon Hand an Adam gelegt,der, betäubt mehr von Staunen als von Furcht, keinenLaut von sich gab und durchaus keinen Widerstand ver-suchte. Aber umsonst suchten fie ihn von Sybillen« ihnumschlingenden und schützenden Armen loszureißen. Eine