Druckschrift 
6 (1843)
Entstehung
Seite
127
Einzelbild herunterladen
 

127

abgesehen von denselben seine Wünsche erfüllt wurden,war er wirklich so bewegt, als er seiner Dankbarkeit Lustmachte, daß seine Stimme zitterte. Aber plötzlich faßteer sich, seine Stirne umwölkte sich, und mit einer bitternErinnerung an seines Bruders einfaches, gerades Ehr-gefühl sagte er:Aber ach! mein Oberherr, in all die-sem ist Nichts, was »»fern eigensinnigen Wirth zufrie-den stellte."

Beim thenren St. George und meines VatersHaupt!" rief Edward, roth im Gesicht, und aufspringend;Was verlangt denn der Mann?"

Ihr wißt," antwortete der Erzbischof,dzß Mar-wicks Stolz nur aufgeregt wird, wenn er seine Ehre ver-letzt glaubt. Unglücklicherweise hat er, wie er meint mitEuer Gnaden vollkommener Zustimmung, den Insurgen-ten bei Olney sein Wort verpfändet für die ehrenvolleEntlassung der Lords von der Familie Woodville. Undwenn dieß nicht zugestanden wird, fürchte ich, wird eralles klebrige verwerfen, und die Freundschaft zwischenEuch kann nur hohl seyn!"

Edward machte nur drei Schritte durch das Zimmer,blieb dann vor dem Erzbischof stehen, legte seine beidenHände auf dessen Schultern, schaute ihm voll ins Gesicht,und sagte:Antwortet mir offen, bin ich ein Gefangnerin diesen Thürmen oder nicht?"

Nein, Sire."

Ihr täuscht mich, Priester. Ich bin wider meinenWillen hieher geführt worden. Ich bin beinahe ohne