Druckschrift 
6 (1843)
Entstehung
Seite
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ich, der ich Euch die Schwerter in die Hände gegeben, inKelten und Banden zum Tode abgeführt werde?"

Der tapfere Graf thut Niemand ein Leid," sagte eineeinzelne Stimme, und der Haufe wiederhallte das Wort.

Nun denn, Sir, ich frage Nichts nach dem Leben,wenn doch die Freiheit dahin ist. Ich ergebe mich Euchals Gefangener."

Ein Pferd für meinen Gefangenen!" sagte Mar-wick lachendund höret mein Versprechen, daß er un-gefährdet an Leib und Leben und Gütern entlasten werdensoll. Gott weiß, wenn Warwick und das Bolk eins werden,soll kein Opfer fallen! Hurrah für König Edward unddas schöne England!"

Er schwang, wie er so sprach, sein befiedertes Barett,und in den Mauern von Olney ward der Jnbelruf ge-hört, welcher diese Worte erwiederte.

Langsam lenkten der Graf und seine kleine Truppeihre Pferde um; wie er sich entfernte, brach die Mengerasch auf, und als der Mond aufging, war das Lager eineEinöde! *

' Die Zerstreuung der Rebellen bei Olneh wird kräftig mitwenigen Sätze» erzählt, höchst anschaulich in ihrer einfachenKürze, in der: Malerischen Geschichte England« V. Igj.Sic sWarwick u. s. w.) begaben sich sehr freundschaftlichgesinnt nach Olncy, wo sie Edward in höchst trauriger Lagetrafen; seine Freunde waren todt oder zerstreut, geflohen,ui» ihr Leben zu retten, oder hatten sich an entfernten Or-ten verborgen; die Insurgenten hatten ihn beinahe schonerreicht. Ein Wort von War w ick sandte die In-surgenten friedlich in den Norden zurück!"