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6 (1843)
Entstehung
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Sache von Lancaster verfochten hatte, und in die Geheim-nisse HilyardS etngeweiht war, unterstützte seinen Aufrufund sagte: „Hilyard überschreitet seine Vollmacht nicht;und Wer für die Rothe Rose das Schwert führt, derwird sich selbst seine Herrschaft gründen aus den Herren-häusern und Gütern jedes Uorkisten, den er erschlägt!"Sir John ConierS schwankte; arm, lange vernachläßigt,immer unternehmend und ehrgeizig, ward er geblendetvon der ihm gebotenen Bestechung; aber das Alter ent-schließt sich langsam zum Handeln, und er sprach sich mitder abgemessenen Vorsicht grauer Haare aus.

„Eines Königs Name," sagteer, „ist eine starkeWehre, zumal, wenn man gegen einen König marschirt;aber dieß ist eine Sache, welche allgemeine Zustimmungund ernste Erwägung erheischt."

Ehe noch ein Anderer zum Worte kam, (denn injener Zeit drängten sich die Gedanken nicht so rasch aufdie Zunge) hörte man draußen einen gewaltigen Lärm.Man konnte keinen bestimmten Ton, keinen Namen unter-scheiden — es war ein Gebrülle oder Gejauchze, wie nurgroße Massen es erheben konnten, und unter einem solchenJauchzen würde ein kriegerischer Heerführer mit Freudeneinen Schlachtangriff unternommen haben, so voll TiefeundWärme, Enthusiasmus und Herzlichkeit schien es vonGlied zu Glied, von Brust zu Brust, von der Erde zumHimmel zu eilen. Mit Einer Bewegung rannten die be-troffenen Hauptleute nach dem Eingänge des Zeltes, undda sahen sie auf dem geräumigen Platze davor, umgeben