Druckschrift 
6 (1843)
Entstehung
Seite
63
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und hier sank seine Stimme zu einem leise», bedeutungs-vollen Ton herunter, den sie jedoch, gezwungen ihrenGottesdienst in heimlicher Stille zu halten, wohl ver-standen, — »Schutz vor Euren Feinden und milde Ge-setze; und Euch, tapfre Soldaten, den Sold, den alleineines Königs Truhen gewähren können. Daher sage ich:nieder mit allen Bannern von llnterthanen! hoch die RotheRose und die Antilope, und lang lebe Heinrich derSechste!"

Diese Rede, obwohl fein berechnet für die verschie-denen Leidenschaften der hier Versammelten, und kräftigunterstützt durch Ton, Stimme, Geist und Thatkraft desSprechens, überraschte doch die Anwesenden zu sehr, umsogleich ihre Wirkung zu thun.

Die Lollharten dachten an die von'dem Hause Lanca-ster für ihre Märtyrer angczündeten Feuer; und obwohlblind vertrauend auf Hilyard, waren sie doch noch nichtgefaßt, seinem Ausrufe zu entsprechen. Der junge Erbevon Fitzhugh, welcher in der That die Waffen ergriffenhatte, um die ihn empörende Mißhandlung des von ihmvergötterten Warwick zu rächen, sah keinen Gewinn inder Erhebung von WarwickS Feindin, der Königin Mar-garetha. Die Söldner erinnerten sich lebhaft an-denkläglichen Zustand von Heinrichs Schatzkammer in früher»Zeiten. Der Sächsische Squire murmelte vor sich hin:„Und was Teufels soll aus dem Castall Bullstock werden?"Aber Sir Henry Nevile (Lord Latimers Sohn,) welcherdemjenigen Zweige seines Hauses angehörte, der die