Druckschrift 
6 (1843)
Entstehung
Seite
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nicht eines Knaben, sondern eines Staatsmannes. Dem-gemäß nahm er, als Raoul de Fülle schwieg, das Wort.

Mein Lehnsherr, wir haben noch wohl eine Stundefrei, ehe der Feind das Thor erreichen kann. Euer Bru-der und der »reinige begleiten mich. Seht, da treten sieein. Ist Euch gefällig, einige Minuten mit ihnen Euchzu besprechen? und mir erlaubt inzwischen, mit diesenedetn Hauptleuten zu verhandeln."

Edward besann sich; aber vor der offenen Stirne desGrafen schwand, was noch von Verdacht in des KönigsSeele zurückgeblieben sehn mochte.

Sey es so, Netter; aber vergeht nicht dieß: Rath-gebern, welche mir in einer solchen Stunde drohen, michzu verlassen, bewillige ich Nichts."

Sich hastig wegwendend, traf er mit Clarence unddem Prälaten mitten im Saal zusammen, schlang seinenArm liebkosend um seines Bruders Schulter, nahm denErzbischof bei der Hand, und schritt mit ihnen nach denFestungswerken zu.

»Nun, meine Freunde, und was verlangt Ahr dennvon dem Könige?"

Die Entlassung aller Woodvilles, mit Ausnahmeder Königin die Widerrufung aller Schenkungen vonLand und Ehrenverleihungen, die ihnen zu Theil gewor-den sind, zum Schaden und Verlust der alten Edelleuteund wenn Ihr nicht da wäret, hätten wir Eure Zurück-rufung verlangt."