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Macht erfreuen, einen Muth, der Deine Gefahren theilenkann, und eine Ergebenheit —" sie stockte, mit dem rei-zendsten Erröthen — „aber darüber, mein süßer Lord,sollst Du selbst später urtheilen! Das ist meine Mitgift!— das ist mein Alles!"
„lind Alles was ich wünsche und begehre," sagteHastings. Aber seine Wange hatte ihre erste leidenschaft-liche Glut verloren. Herr von vielen große» Ländereienund Baronien, ein kluger Staatsmann, reich an wohl-erwogenen, tiefsinnigen Planen — hoch stehend in seinesKönigs Gunst, und verflochten in die Geschichte einer Na-tion, stand William de Hastings in dieser Stunde so weitwie die Erde unter dem Himmel, unter dem armen Mäd-chen, welches so geehrt zu haben er schon bereute, undderen großherzige Antwort kein Echo in seinem Herzenerweckte.
Zum Glück, nach seinem Sinne, hörte er gerade indiesem Augenblick viele rasch sich nähernde Schritte, undseinen eigenen Namen laut rufen von der Stimme desLeibknappen des Königs.
„Horch! Edward verlangt nach mir!" sagte er miteinem Gefühl, als wäre ihm eine Gnadenfrist verwilligt.„Lebe wohl, theure Sybille, lebe wohl auf eine kurzeZeit — wir sehen uns bald wieder!"
In diesem Augenblick standen sie auf dem Theile desWallganges, hinter welchem sich jetzt die Lagerzelte vonmodernen Soldaten befinden, und vor welchen, auf derandern Seite des Grabens, ein Platz lag, der verlassen