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Geschichte der Juden.
der Kaiserin beschuldigt wurden. Bodenschatz, Aufrichtung deulschredenderHebräer I. S. 172 fg. citirt eine authentische Relation darüber. Nachdem dieNoth der Juden ausführlich beschrieben wird, heißt es weiter: „Man beschuldigesie (die Prager Juden) als ob sie den Feinden ihrer k. Majestät allen Bor-schub gethan und sich dadurch des Lasters der beleidigten Majestät schuldiggemacht hätten." Auch angedeutet bei I?ilsi2, Historls Llorsvise, II, p>. 348(woraus mir Herr Rabbiner Oppenheim freundlichst einen Auszug gemachthat). Auch Llirsdssu sur Nosss Nsnäslssodir, rst'orvas polibigus äss änils,p>. 85: Dir 1744 Iss änits lursnb dsirnis äs 1s. Dotrörns, x>sros c^u'on Isssseuss äs trsdison, rnsis äds Isnnss sulvsnbs ils Inisnt iseonnus in-irosens st rspxslss. Daß Eibeschütz Veranlassung zu dem Verdachte ge-geben hat, und daß daher gegen ihn dekretirt wurde, daß er nie mehr die Kaiser-slaaten betreten dürfte, ist aber nicht bekannt. Karl Anton oder vielmehrEibeschütz selbst erzählt es aber deutlich in der Anton'schen Schrift (S. 53): „er zogiin Jahre 1742 nach Metz und seine Frau, Familie und ganzes Vermögen ließer auf eine kleine Weile in Prag zurück. Diese Veränderung setzte ihn in denVerdacht, als wäre er den Franzosen zugethan, daher sein ganzes Vermögenseguestrirt'wurde." Weiter giebt er zwar an, daß seine Unschuld an den Taggekommen; aber dem ist nicht so. Emden berichtet, daß er schuld an derAusweisung der Juden aus Prag gewesen, und daß er und die Seinigen ausdem Kaiserreiche verbannt wurden (oppw 012p, x. 38 s.): -mm 2,mp (;r>m '1) m.-n
UP2N2 u.2w)LL L.1 'L LM0 P2UL 2Ul . . L'IPWLN 1'L>PLL (mi->) )"m p",2 L22'2) pp:m
.22"',2.2 21V2V 220 )'L222: P2l)v2 P2N 1' L'22
(Auch das. x. 45 s): p )p 2)p2 .2v:p )p 2"2',22 221,202 Lv> 22MP 22'2L> mi-m 1.22:7^2L'1 2)') via ui.21 LL- 221p (s. auch 21,22x22, x. 23 s): o.2's p2xri 2:22 22x2 -221:2)22 22L- 12:2x1 12)22 222 1x2 222- 2 : 2 ) L'Xl22 L2'X 2"2 ):i xi.2 2 c', 22 2v«22 ):i1112x2 mp Pli' iw 22122 wvm) M'2',222 22 xr' 22',22 Lp L«2°>2p2 (auch das. x 13I>).Daß Emden die Wahrheit erzählt hat, geht aus einem Briefe Marbochai Jaffa'san Eibeschütz hervor (ä. ä. 1753), worin er ihm anzeigt, daß Eibeschütz inNikolsburg gewählt wurde, und er. hoffe, die Kaiserin werde ihr Verbannungs-dekret zurücknehmen (2:2p 212,), p>. 14 d): 22)22 2)2 )2>) 2x1 mm '.22 2x1.me::') 22122 iiimL- .21, 2X 'ix LwuiL» nrp non) L'LL.n). Nergl. die oft citirteSupplik Landau's an Maria Theresia (Monatsschr. 1877, x. 20). „DaßSelbter Bey Vorigen Turbelenten Kriegszeiten mittelst solluäirruiA derendazumal feindlichen Frantzössischen Truppen sich mit denen Selben in derStille von hier in die Stadt Metz verfüget, ;folgsamb denselben als rsnmvriiniiäs Isssss nasjsststis fammbt seinen Weib und Ehelichen Kindern ausHöchst dero Sämmtlichen Erb-Ländern zu verweyscn geruht haben."
Das Ausweisungsdekret ist zwar erst nach Abzug der Preußen von Pragim zweiten schlesische» Krieg (1744) erlassen worden, während die Anschuldigunggegen Eibeschütz sich nur auf den ersten schlesischen Krieg während der Occu-pation Prags von den Franzosen l 1741 — 1742) beziehen kann. Aber dieAnklage gegen die Juden Prags muß durch die Anklage gegen Eibeschütz erstGewicht erhalten haben. Die Akten mögen revidirt worden sein, oder dieJudenfeinde mögen auf Eibeschützens Anschmiegen an die Franzosen zur Begrün-dung ihrer Anschuldigung verwiesen haben. — Daß die böhmischen undmährischen Juden in ihrem Unglück ihre Brüder überall um Schutz angeflehthaben, läßt sich voraussetzen und wird von Abraham Trebitsch in seinemllmpn mm,2 (einer Fortsetzung des 2:2 mm) ausdrücklich bezeugt (x. 18 d). Christ-liche Quellen geben ebenfalls an, daß die Verwendung mehrerer Mächte,