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10 (1897) Geschichte der Juden von der dauernden Ansiedelung der Marranen in Holland (1618) bis zum Beginne der Mendelssohn'schen Zeit (1750)
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Geschichte der Juden.

dessen Gegen-Parthcy unrichtig übersetzten Stellen, als auch eine völlige üx-püioatioii vom gedachten ^rnnlöt habe aufsetzen müssen, welche mit derjenigengenau überein gekommen, die sich nachher» in der vorangeführtenSchrift des Carl Anthon befunden, dargethan, daß er (Neuendahl)auch zu derselben Zeit bei gedachtem Ober-Rabbiner dessen Lebenslauf aufsein Geheiß zu Papier bringen müssen, welcher gleichfalls mit CarlAnthons Buche ganz übereinstimmig gewesen wäre." Diese Notiz istauch abgedruckt als Beilage zu Emdens Biographie von Wageuaar x. IV.Hier haben wir den Schwindel aktenmäßig belegt. Eibeschütz dictirte seinemAdvokaten v. Neuendahl die lappische Erklärung eines Amulcts, die für Christengut genug war, und zugleich seinen von Eigenliebe strotzenden Lebenslauf in dieFeder und übergab Alles seinem getauften Jünger zur Veröffentlichung unterdessen Namen.

Wir können uns jetzt kurz fassen; der Beweis für Eibeschützens Kryptosabba-tianismus ist geführt. Wir können nichts darauf geben, daß er einen feierlichenEid geleistet hat: er gehöre nicht zu den Sabbatianern. Er hat 25 Jahrevorher ( 1725 ) mit Anderen in Prag einen feierlichen Bann gegen S. Zewiund die Sabbatianer öffentlich ausgesprochen (abgsdruckt in Emdens iOorntIrs.-L,, x. 38 u. iz.), und nichts desto weniger war es damals notorisch, daß ermit ihnen unter einer Decke steckte. In einem Convolut von Briefen, welchesEib. Frau einem seiner Jünger in dieser Zeit zu verbrennen übergab, fanddieser einen confidentiellen Brief von Löbele Prosnitz an Eibeschütz undließ ihn circuliren labgedruckt in iipoun, p. 42 u). Unter den Schriften desentlarvten Jesaia Chassid fand inan einen compromittirenden Brief von Eibeschützan denselben. Er bat ihn dringend um Stillschweigen und Geheimhalten:(in PWM' nw, p>. 4 u): 2«2O2S2i ;2 i'i' )u uu .. . i'p2' N12 u)s:2 2211 -;nii n"i)

. . . 'Mv) '):22 . . . Ow)r i^pr nun o)m w nm 'L-m iw) 2'im 2U2 P22i u"2. . 222 . . . 2):p2 112P i'i' u)r: 2 p i'pi 212. In einem Zeugenverhör(Freit., 11 Tammus 1725 ) in Mannheim wurde Eibeschützens Name öfter in Ver-bindung mit den sabbatianischen Schwindlern genannt, daß sie ihn für denDavidischen Messias (und Nachfolger Sabbata'üs) gehalten und seine Correspon-denz mit ihnen bei Seite gebracht haben (das. u, b); das Original diesesZeugenverhörs war im Besitze des Hrn. Carmoly. Chajon hat sich stark anEibeschütz gerieben (o. S. 4 S 5 >. Eibeschlltz' Lehrer Metr Eisenstadt hat ihnwegen seines intimen Verkehrs mit den Sabbatianern zu Rede gestellt, und erversprach Besserung (oppw inp, p>. 65 0 , 60 , auch p. 55 u): mi'i2 2'u2 M2 221'"p mm Iwm: -ws), wr) 221) (;in- N) mm onri 2 »i 22 >n °s)un N prpi 1'22 pn22,21... 2::)^ 20221:21 2iu),;ni uni 2p: p'20122 >)rw op ir-pr- 2'),2):p2 2'r-p2P22 2:0 nni) /iv-p )p ):pi . . . vw' mrw 21IU. sVgl. Kaufmann, SamsonWertheimer, S. 88 , n. 3 s. Wie Arje Loeb, Rabbiner von Amsterdam,reserirt, hätte ihn damals ( 1725 ) die Synode der Vier-Länder in Polenwegen Sabbatianismus in den Bann thun wollen; aber er, Arje Loeb,hätte für ihn intervenirt (12M21 un),2S2u, Brief I., ä. ä. 1752 ): 2L-i:r>)ru . . . .1220.1,1 in)p: )e> inm ipni 1N2U2 2',2'-i2i 122 (;i:i' '2) r-mi mm

. . . nn ir-,22 )222i p)w i:n22 )u'r>' 11)1,21 )-2 mn:)i :2nii) ir-iiu Ni nvr>1)22 . . owi2 12-w) u)v . . 2'2lim '222 ')u 212 22m ->122>:'22 2"2U P2'i "12

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12W UM 122-2 M22U . . . P2'2:2 122M 12U21 um) 2P 12p 22') . . Man berichteteferner, daß der damalige Rabbiner von Frankfurt und den Drei-GemeindenEzekiel Katzenellenbogen) einander aufgefordert haben, die Initiative zu