Druckschrift 
6 (1847)
Entstehung
Seite
51
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Si

— id) tljat löo'fjt, euch leben ju laffen! 3<h fdjüttle benStiiiiB von meinen güfjen flu f curer ©(hwelle — lebt fort;heimatljlo«, IjoffnungSloS unb finberlo«! $>er glud) ijl er«füllt!"

33on tiefer ©tunbe an forfcbte Sucretia nicht weiternach ihren Opfern, ©ie trat nie in (Sommunicationmit einem berfeiben. ©ie fannfen ihre Slfcveffe unb ihr©chicffat nicht, eben fo Wenig al« Sucretia ba« ihrige.2Bie fte ermattet ^atte, machte SKaintoaring feine 9ln«firengung, fid) »on feinem gälte ju erholen. 9111’ biehohen Smeefe, bie feinen Qjljrgeij erregt hatten, loaren»ott ihm aufgegeben. .Stein öffentliche« 9lmt wirb in @ng<lanb einem IDtanne mit beflecftem Stamcn ertheilt gürbie geringen 3weefe be« Sehen« ^otte er fein §etj unb fragtenicht« barnach. 3 n ffiergcffenfjeit lebten fte in einem ®orf«d?en in ßornwall, bi« ihnen ber griebe geftattete, fich nachgranfreich 511 begeben. 3 h* fernere« ©chicffat ift befannt.

3njwifdjen jog fleh Sucretia nach einem jener KeinenSonbon« jurücf — 9tufentljatt«orten be« Sßergnügen« unbSJtüfiiggaug«, an benen ba« reiche (Snglanb Uebevflufi l;at,unb in benen SEtffwen »on befchränffent Sinfommen ihre9ltmuib minber plebejifch erfcheinen taffen fönnen. 3ej}tfolgte auf alt’ jene Seibenfdjaften, bie bi«l;et in it;r gemüthethatten, eine traurige 9(pathie. @« loar bie grofje SQJinbftilleauf bem ÜKeere ihre« Sehen«. ®et ffiinb legte fiel), bie©egcl erfchlafften. Stachbem ihre Stäche befriebigt unb ba«,wa« fte fo unnatürlich junt .f?aupt$wecf ihre« Sebeu« ge«macht hatte, erfüllt War, blieb fie ohne 3weef.

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