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6 (1894) Geschichte der Juden vom Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027) bis Maimunis Tod
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Note 9.

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In seiner Satyre, welche wie angegeben, zwischen seinen Aufenthalt in Romund den in Mantna fallt, klagt er schon, das Wandern habe seine Kraft ge-schwächt, seine Gedanken geraubt und seine Sprache gelähmt:

.2'pnna 2'212S >112'71 '2 er': '11'72 71211 'IM 2'21 2121

Man geht daher nicht fehl, wenn man den Anfang seiner Reise zwischen 1138und 4» ansctzt. Damals war er bereits den öder Jahren nahe. Schriftstelleri-sches hat er bis dahin nichts Nennsnswerthes geleistet. Denn die Werks, dieihn unsterblich gemacht, hat er, wie sich gezeigt hat, erst in Italien und Süd-frankreich im Mannes- und Greisenalter versaßt. Sagt er ja selbst, daß er inder Jugend nur Lieder gesungen hat:

.2',7:72 morn 2^271 im-2 'i'i'ri 2'2i7i2 2'i-V

Möglich, daß er kleine Schriften, welche weder Datum- noch Ortsangabe tragen,vor seinen exegetischen und grammatischen Hauptarbeiten verfaßt hat.

XX. So hat das arithmetisch-mystische Oxusviilnln, welches den Doppel-titel 02220 0221 21.11 '22 führt (Handschr. in mehreren Bibliotheken, gedruckt inLosts.st's ässosturrua I. p. 3 ff.) den Vers:

.111202 22N1 2'12> p-2,2 2'M2 112 221 22M

Vergl. Michaels Katalog S. 317. Auch citirt er das uni im 22>i '2.Das uni '2 ist wohl auch identisch mit dem 02122221 '0, wie Assemani bei äsNossi, äimonurio sust voos bemerkt. Zu unterscheiden von diesem Merkchenist ein anderes unter dem Titel 2222 212', welches den grammatischen Gebrauchder Zahlwörter behandelt (Handschr. in mehreren Bibliotheken).

Mindestens zwölf kleine Schriften werden Jbn-Esra beigelegt, deren Echt-heit jedoch zweifelhaft ist. Ihre Titel lauten: 1) 12211 22221 12121 1112-,",2) MM'i 272'; 3) p',22 p 'i; 4) mier/i '2; 5> M2221 ,iu"- '2; 6) 22- 212;

7) ,2i'iin 11121 212; 8) 1122 i'2; i>) p'111 '2, diese sämmtlich philosophischenoder mystischen Inhalts; 10)117221 222221 11-71 '27m, astrologisch; 11! 21271'2,kalendarisch) 12) 7"2sn7 imsu '2 1111211. Die ersten drei Nummern (vondenen 1 und 2 in Xsrsna Ostsrnsä IV. und Lstrüsl abgedruckt sind, undNr. 3 öfter edirt) sind sicherlich unecht. Es ist eine Beleidigung fürJbn-Esra, ihm diese Machwerke ohne Spur von Geist zu vindiciren. IhrInhalt ist ganz gegen seine Gedankenrichtung, wie schon Luzzatto undS. Sachs zum Theil bemerkt haben (Dstm1g.ii XI, XIV, Xsr. Ostsrnsä VIII,88). Die Echtheit der übrigen Schriften, theils handschriftlich und theils nurvage angegeben, kann erst durch Autopsie ermittelt werden.

9.

Die Judenverfolgung in Dork und Kray.

Ephraim von Bonn, welcher ein Martyrologium seiner Zeit vom zweitenKreuzzuge bis zum Jahre 1190 geschrieben hat (gedruckt als Beilage zur deut-schen Uebersetzung des Dwsst Hs.sts.vsts,, Leipzig 1858), berichtet auch über dieüberschriebenen Judenverfolgungen. Aber dis Handschrift, der dieser Konterosentlehnt ist, hat eine stark corrumpirte Gestalt, und der Text bedarf der nach-helfenden Hand der Kritik. Namentlich müssen die Data berichtigt werden. Ergiebt nämlich an, die Verfolgung in Uork habe im Jahre 1191 stattgsfunden,und zwar am Sabbat vor dem Pnssahfeste, dem großen Sabbat (S. 10): 22m

1->11 211 171 71221 122'2 N2U72M2 22M '1"22!1 2"/2 '1 27 ^7 2'7'1'2 1.12 K"1211 112'2 ^2