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Geschichte der Juden.
muß man in der Anfrage analog der Antwort i-i- > 111:2 emendirsn statt: >"2
1- i. Die Anfrage kann also lange vor 1139 gestellt worden sein. Es bleibtdemnach Raum zwischen seinem Aufenthalte in Spanien und seiner Ankunft inRom. In diese Zwischenzeit fallen seine weiten Reisen.
XIX Daß Jbn-Esra in Afrika war, erzählt sein Jünger Salomo Parchon(Einl. p. I): -p'irsi P"L> Slip ;2 2112s -11 i"i -12.1 11:1- -1 1S2L-21.— In Egyptenwar er ebenfalls und fand dort Dunasch b. Labrat's Polemik gegen Saadia( 0 . S. 375). — Daß er in Palästina war, sagt er selbst: 15 Weise von Tiberiashaben ihm geschworen, daß sie einen Bibelcodex mit außerordentlicher Sorgfaltdrei Mal durchgelesen haben (zu Exodus 25): .1-12-2 '221 2,1.2122- miss -i-si.11:22 IN 2-..12 1-11 111P2 12! 11:2 12 112.121 2-L>-> L>iLL 1-1.2I.-2 1L-P 12-21 ;-->-2L--i
2- i 12---21 12121 1120 '1202 122 -1S2!2 sil iL--,--i. Jerusalem selbst hat er nichtgesehen; denn er begeht manche topographische Schnitzer, die einem Augenzeugennicht passiren dürfen, was selbst seinen ihn hochverehrenden SupercommentatorJoseph Sephardi befremdete. Jbn-Esra identificirt nämlich den Gihon derVierströme mit dem Nebenslüßchen Gihon bei Jerusalem (Genesis zur Stelle).Er verlegt den Berg Zion auf die Nordseite Jerusalems, während er geradein der entgegengesetzten Richtung liegt (zu Ps. 48, 2). Joseph Sephardi recht-fertigt ihn damit, daß er bei Abfassung des Genesis- und Psalmcommentar'snoch nicht in Jerusalem gewesen sei und die Reise dahin erst spater angetretenhabe: p-,22 ;i-2 11 '2 11111 iroi ip L-ii-,2 1:2.1 xsi isiL" pis:2 211.2 P 1-2 '2 --: 2 s,2.1 11111 L-.i-r i2ir> 11s pi isiL- pisi .12 si 2112s -1 '2 '1--P2 1,112 iilli 2-2211-11111 LII-L 1212- 111 21 '2 2-2L11- 111 lir- 1111 111 — 11111 "2 (Oirsi doss^irzu Genesis Nr. 119, zu Leviticus Nr. 16; 2oxirirab i?ÄS.irss.vlr Ns. I. 17vsrso 119 v). Dem ist aber nicht so; denn der edirte Genesiscommentargehört, wie schon angegeben, der zweiten Recension an, und diesen hat er kurzvor seinem Tode vollendet. Folglich hatte er bis dahin, d. h. nie Jerusalemgesehen. — Er scheint auch in Irak gewesen zu sein. Wenigstens geht diesesaus einer Angabe hervor, wo er sämmtliche Länder aufzählt, die er selbstgesehen haben mag (zu Exodus 25, 18): 1121.22, iis -ros 1212 ii-2- 112P2 1:211 ii11222 im 2-82-s ;2i — 211:22 12-2 ps '2 2-112, 2-ssiii 12 '2 2,'IP -12 iirsi (s-ii2-s)1221 0121 isiL" P1S1 SP-12S21. Zu Exodus 16, 3 erzählt er, er Habs Manna ineinem Lande gesehen, wo es stets in den Frühlingsmonaten fällt. Der Namedieses Landes lautet in den Ausgaben 1-2-is, in den Codices (der Seminar-Bibliothek) lautet der Name dagegen 112-s; also war er auch in Assyrien undPersien. — Sein Sohn Isaak dichtete in Bagdad, im Jahre 1143, ein über-schwengliches Loblied auf den Arzt Natanael Hübat-Allah b. Malka (abgedrucktin Xoolrbs di. 2 virs.lr Wien 1858 S. 23, Graetz Blumenlese S. 125):
1'1122 S11 1122 1222 IL'S 1-1212 2112S 122 .212' '2S1-11LM 122 -i.S 11,2 ILM Slip- S1I-, 1-2 1-SL 1-2.1-12M2 2"21 1S122 1-P2 p'22 11212 12"1S 1-L-
1454 8slsrreräs.rcriri — 1143. Wenn dieser seinen Vater auf seiner Reise nachdem Orient begleitet hat, wie es den Anschein hat, und er in Bagdad zurück-blieb, so fällt diese Reise vor 1143 und, wenn man berücksichtigt, daß derSohn sich daselbst bereits cingelebt hatte, mehrere Jahre vorher. Man kannalso annehmen, daß Jbn-Esra, ermüdet von seinen orientalischen Wanderungen,nach Rom 1I4V kam und dort Ruhe fand. Dieses liegt auch in den Wortenseines Gedichtes:
. s:211 is S2 -1p 11-22:2 112-2 112 12 1S21