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6 (1894) Geschichte der Juden vom Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027) bis Maimunis Tod
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Note 8.

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1088. Es stimmt damit, das; er sich bei Abfassung des 2av1rot: (1145) ;pinennt, da er den sechziger Jahren nahe mar. Auch in seiner Satyre sprichter von seinen 2 -- 21 P 12 - 2 -, als von einer ihm entrückten Zeit. Ist er nun 1088oder frühestens 1087 geboren und starb 1167, so wäre er 79 oder 78 Jahrealt geworden, da man bei Zeitrechnungen mindestens ein Jahr fallen lassenmutz. Jene Notiz würde sich also nur darin bewähren, das; er als Siebzigergestorben ist. Sie mag auch ursprünglich so gelautet haben: 2 - 2-22 p 2 . 122 m211221 oder >- 221 , aber die Tradenten, welche sein letztes Wiywort mit demBibelverse nach allen Seiten hin passend machen wollten, mögen die Einheitenverwechselt haben.

XVII. Resumiren wir nun die gefundenen Resultate:

1087 oder 88 Geburtsjahr Jbn-Esra's

1140 in Rom; Commentar zu 5 Megillot zu Hiob und Nosnairn.

1140 45 Salerno; Satyro 212 2 - 2.2 2121 .

1145 Mantua; 2ae1rc>t!, über Astrolab.

1148 astrologische Schriften; Italien, Ort unbekannt.

1152 53 Lucca; Commentar zu Genesis und Exodus (erster Recension). InLucca auch astronomische Tafeln.

1155 Lucca; Commentar zu Jesaja.

1155 56 Beziers; Lsksr Ira-8eirsrn.

115657 Rhodez; Psalmen-Commentar, Daniel, kleine Propheten.

1158 London; ^ssock Hloislr, IZAsrsd 1rs.-8viis.1i1ia.t1r.

1160 Narbonne; astronomische Tafeln.

1166 Rhodez; Pentateuch-Commentar (zweiter Recension), 8sx1is Lsrnra.

1167 Tod.

XVIII Bis jetzt haben wir Jbn-Esra's Wanderjahre seit 1140 bis zuseinem Tode verfolgt. Die nächste Frage rst, wann hat er sein Geburtslandverlassen, und welche Länder hat er außer Italien, Frankreich und England ge-sehen? Geiger folgert aus einer Notiz, er sei noch nach 1139, also mindestensum 1140 in Spanien gewesen (Divan des ^.liril Hassan 129 f.); folglich mutzteJbn-Esra unmittelbar von Spanien aus nach Rom gereist sein, da er 1140 inRom war. Aber wann war er in Afrika, Egypten, Palästina und in noch an-dern Ländern? Diese Frage hat sich noch Niemand klar gemacht. Die Quelle,aus welcher G. diese Combination schöpfte, sagt aber eigentlich das nicht aus,was er daraus lesen will. David b. Joseph aus Narboune fragte nämlichJbn-Esra unter Anderm: Wie es denn komme, datz im Jahre 1139 dieDifferenz zwischen dem jüdischen Passahfeste und den christlichen Osternbeinahe 4 Wochen betrage, worauf ihm der letztere eine Antwort ertheilte.Daraus wird nun gefolgert, daß die Anfrage nach 1139 geschehen seinmüsse, und daß sich damals Jbn-Esra noch in Spanien befunden habe.Das Letztere ist richtig, aber aus dem Text geht gerade hervor, daß die An-frage vor 1139 aufgeworfen wurde. Nehmen wir zuerst Jbn-Esra's Antwort:

2N122 2L1P.2 2-22 2"r,22 2-S2S -2 .212- tt'2 2"12 2N222 1"' 2122 .2-12-2! 8>- .2012.22!

21:228 2.-12 2121 ;i 21 20 - 12 ! 2 P 12 2 - 22 . 2-2 (8o1rsts öa-Nsorot. S. 1). Das Jahr4899 war also zur Zeit der Anfrage noch nicht eingetroten, und David ausNarbonne interessirte es nur zu wissen, wie es kommt, datz nächstens eine sogroße Differenz eintreten wird. Die Anfrage mutz in demselben Sinne gefaßtwerden: 222 p 22 2121 2 - 22 -»- 22 2 P 12 pn 1182 2222 12 pi 2-2 >222 . 2-122 22 N 2212 - 2 - 21 P 112 2 P 22 S 2 212 p 2-.28122 211222 (das jüdische Fest fiel nämlich im Jahre1139 auf de» 18. März, und die christlichen Ostern auf den 16. April). Offenbar