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6 (1894) Geschichte der Juden vom Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027) bis Maimunis Tod
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Geschichte der Juden.

sehene Persönlichkeit, als eine Autorität galt. (Herr P. M. Heilperin, inNordamerika gestorben, hat mich zum Theil auf diese Bemerkung aufmerksamgemacht). Könnte man sich dieser Vermuthung hingeben, so würde daraushervorgehen, daß Samuel b. Meir seinen Pentateuch-Comment. um 1158 ver-faßt hat, da Jbn-Esra's Polemik angiebt, erst Tages vorher sei ihm derComment. zugebracht morden, er hat ihn also während seines Aufenthaltes inSüdfrankreich und auf seiner Reise nach England noch nicht gekannt. Es darfaber nicht verschwiegen werden, daß Jbn-Esra's Comment. zu Exodus, derjedenfalls vor 1158 verfaßt ist (o. S. 411) bereits gegen diese Ansicht von demBeginne des biblischen Tages mit dem Morgen polemisirt (zu Exod. 16, 25):wnr: n)' 8 n: nau'.i an r"n ^wen n: -ra-ia w'I-ne'.n nueu >non

nur: iiaa an an np pe'nn an -a anüia Nr: -nn.

Im Verlauf bringt der Comment zum Theil dieselben biblischen Beweise gegendiese Ansicht, wie im Iggsrsb da, - Lokrabdab heran. Ein Glosscm eines seinerJünger kann diese Stelle nicht sein. Entweder auf dem Wege von Süd-frankreich nach England oder auf der Rückreise wurde Jbn-Esra mit R. Tarnbekannt und correspondirte mit ihm, wie aus den Gedichten in Gawison'sOmer Iis,- 8 ostikstlllia. bekannt ist.

XIII. Der unruhige Geist hielt es nämlich nicht lange in England aus.Denn im October 1160 stellte er in Narbonne das Horoscop für ein neuge-borenes Kind (in der Sammlung seiner apologetischen Schriften abgedruckt inLolisbö Nsorob p>. 4): an V r>aa' ana nne'unn nru'.n pa pu'unn p5ria imaa.n n7u

an um: achv nu'iAb nnm a'ne'xi a'eru npann nue' pa'nia

a:wn:-pna ,mn: ai-a:8n paa'N? anm a'paan ama paam pa-na.n

-nann: nuan: nana ^n- nrnn npi> z,?-.n :2 8a-- 2 ">n n:ch. 2 .n 'xan nnnn

13. )Is.ro1rsso1ivLlr 4921 15. Oct. 1160. Zu dieser Zeit war er in Nar-bonne. Auch hat er daselbst astronomische Tafeln angelegt, wie Joseph Sephardibezeugt (zu Genesis 32, 32): Twnane n:araa nnai) n'p i>p ->ana- mn^n isaa:rr. 8 xa n"v a'rani' znm -a aan. Möglich, daß darunter die Albatinischen Tafelnzu verstehen sind, die er (nach einer Notiz in de Rossi's äirünaiio sborioo I.x. 64) im Jahre 1160 übersetzt hat.

XIV. Vom Jahre 1160 bis nahe vor seinem Todesjahre verliert sich die

Spur seiner Thätigkeit. In der letzten Zeit seines Lebens vollendete er

nämlich noch zwei Werke, die uns seinen Aufenthaltsort in dieser Zeit er-mitteln helfen. In zwei vatikanischen Codices (Nr. 39 und 240) befindet sichzum Schluß des Pentateuch-Comment. ein Gedicht, welches angiebt, das; er ihnim Jahre 4927 vollendet hat (abgedruckt in Kraft und Stern's hebr. Catalogder Wiener Bibliothek und in Lippmann's Lsplrab Dsbsr Einl. S. 22):

a>v:a 'S 27 nn> inia aaria.-n NMPI

a'nron 72 aL'r 7:7 enr? r:"aa 7 , 27:7 na 77 uaa2'77">n 72 V 7 : 7 : nm:a 7777 a'sdn n'-anna nnr>777nia'awn n:,arn ,N7L' P77 n:a- '7:72 27 7NN77 'L'w n77'

.L'NINU 2.: 2'7>:7P 7U77"7 NN777 N272 272 272

Der Monatstag ist dunkel, vielleicht am OIi8.iiu1rg,-Feste (nnns: . 72:2 272 ),da er an Purim desselben Jahres bereits hingeschieden war. So bestimmt aberauch das Jahresdatum ist, so zweifelhaft erscheint der Ort der Abfassung. Wirmüßten nämlich nach den; Buchstaben annehmcn, daß Jbn-Esra im Todesjahrwieder in Rom gewesen sei. Dagegen sprechen nun folgende Momente. Nacheinem de Rassischen Codex (314) hat Jbn-Esra sein letztes grammatisches Werk