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6 (1894) Geschichte der Juden vom Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027) bis Maimunis Tod
Entstehung
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Note 8.

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Dieser Rabbi Salomo ist wohl identisch mit dem von Benjamin von TudelaGenannten. Ucberhaupt wird diese Satyre durch die vsrmuthete Aufsassungs-weise viel verständlicher, wenn auch viele Partieen darin noch dunkel bleiben,theils weil uns die Anspielungen auf die Detailgeschichte unbekannt sind, undtheils weil der Text des Gedichtes sehr corrumpirt ist.

Kommen wir wieder auf den Ausgangspunkt zurück. Aus der Auseinander-setzung dürfte wohl dis Vermuthung nicht zu gewagt sein, daß Jbn-Esra auchin Salerno war. Aus einem Verse der Satyre ergiebt sich, daß er schon vorherWerks verfaßt hatte, worunter wohl die in Rom verfaßten zu verstehen sind(Vers 2, 3):

o'piro 0'2N2 2'72i>2 7XW2 2'7'S 'luuon o'i'.pw. 2', 2212 'X72; '27X2 217121 >2722 2 'iro '272 21,212 222

Jedenfalls war er in Mantua später als in Salerno; denn in dem in letzt-genannten Orte verfaßten 2noliob citirt er bereits seine Satyre 7-2,7 7172 (.Lippmann x. 10 s,).

III. Gegen Ende des Jahres 1145 war er in Mantua und verfaßte dort

sein kritisch-grammatisches Werk 2ssliob: 2122 722 ('2722) 7111:2,2 7 '-- 2 i, sagt erselbst (in Lsplm Lsrurs a. a. O.) und das Datum giebt das Schlutzgedicht;2 w 7 x 2x27x1 21x2 xs2 2x lovsi ss me- >sx 7 '7S22: disolun 4906 Sept. oderOctober 1145. Im Eingangsgedicht giebt er zu erkennen, daß er damals bereitsdem hohen Alter nahe stand: 1,22 iin -pro 2772x1. Wahrscheinlich hat

er auch in Mantua die kleine Schrift über Behandlung des Astrolab unter demTitel: 227222 'iw oder 2 ^ 722 x 7 n-ww bearbeitet: denn sie trägt das Datum 4006.Er hat übrigens dieselbe wie viele seiner Schriften in einer zweiten Reconsionüberarbeitet (Olisl äossxli zu Genesis 33 Nr. 29). Er verspricht darin dieAbfassung astrologischer Schriften.

IV. Im Jahre 1147 48 verfaßte er nun seine astrologischen Schriften;denn eins derselben, das 271x7 '0 trägt dieses Datum: 72277 2 x 1 2 xi)> .7272 2 x 12 ", 222 ws x',-,s. Es sind im Ganzen 8 Schriften, die aus einem Gusse hinter-einander gearbeitet sind; denn er verweist von einer auf die andere; er werdediesen und jenen Punkt in diesem und jenem Buche bearbeiten, oder er habeihn da und da bereits beleuchtet. Sie sind sämmtlich noch Handschrift in meh-reren europäischen Bibliotheken: 1) 7,222 n'sx7 oder 21)227 -sssri; 2) 2 ' 2 xs

3) 217127 ' 0 ; 4) 2'7222>7 D; 5) 2 ) 1 x 7 ' 2 ; 6) 77XS2) 2')x2'.7 'o; 7) 77XS27 '2

722)7 2177,22; 8) 2171x2,7 '2. (Ich verdanke dis Einsicht in das Ms. HerrnOr. Jellinek). Sämmtliche Schriften haben in einigen Codices den Gesammt-titel: 2'2v7, 21,212 oder 2i2'2.i2rx '2 (vergl. Orient. Litbl. 1847 00 I. 470 ff. undMichaelas Katalog S. 317). Wo er diese Schriften verfaßt, und wo er sichdamals aufhielt, hängt von folgendem Punkte ab.

V. Im Jahre 115253 war nämlich sein Commentar zu Exodus (undwahrscheinlich auch zu Genesis) bereits vollendet. Denn mehrere Codices unddie Princeps-Ausgabe des Commentars zum Pentateuch von Neapel 1488haben zum Schlüsse von Exodus folgendes kurze Gedicht mit Datumangabe:

.272- 122 7,2' 2"',222 222- 2)2-2 2272x7 7122 2122- 7l)xi 7->2>

(Es wird sich später erweisen, daß dieses Datum*richtig ist, und daß man esnicht, wie Einige meinen, in i"', 22 ,i emendiren darf). Als er an das Commen-tiren des Pentateuchs ging, war er 64 Jahre alt nnd eben von einer Krankheitgenesen, in welcher er das Gelübde gethan, sich seinem Wohlthäter dadurch