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6 (1894) Geschichte der Juden vom Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027) bis Maimunis Tod
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Geschichte der Juden.

nennen könnte, beklagt er sich, daß ein Weiser aus arabischen Landen im christ-lichen Reiche nicht geachtet wird:

111 P8 2,181111 8,i 211 iii>

. 2'P1,2 2'i>p, iip ;i 12181 (Vers 2t)

Wenn aber eine griechische Heuschrecke sich einfindet, so wird sie als Risseangestaunt.

111 iii8ii-Lj ui

.2-p-pi 121:, 1.1 ii 1p 1111 (Vers 22)

Gegen diesegriechische Heuschrecke" scheinen die satirischen Spitzen am meistengekehrt zu sein. Wer diese war, läßt sich wohl aus Folgendem erkennen. DerSatiriker macht sich über einen Mann lustig, der zwar mit allen Ordnungender Mischna vertraut ist, aber vom Hebräischen noch weniger als ein Kind ver-steht; er wird Rabbenu Isaak genannt (Vers 3137):

2'P121 im: (pnv) pn i'iu i'ii8 P122 pii' pni" um2'P21 2'221 2'pl!, 1P121 2'P1 811 '18 2'plli 12812'p,il2 .1211 N118 PI' 81, N11P 1p 1PU1 N111 I'IIPPN2'P12L1 1P,21 811p 81.1 111121 .111' 2'2' 1-PL .11221 1211. 2'P2'11 'LI .12111 8'.1 128 12p 1.1'L '1p 121L N'2811

Irre ich nicht, so war die Zielscheibe von Jbn-Esra's Satyre R. Isaak b.Malki-Zedek, der Grieche 2111 11.1, der von Siponto, einer zum griechisch-byzantinischen Reiche gehörenden Stadt, nach Salerno kam, wo ihn der TouristBenjamin von Tudela um 1165 bereits antraf: ni'2- 121 (l. iii'"?2) ni'is 11pi>im 111 pir '112 ('11) ;i pH" 1 22111 121 i'iii' ni82 22 121 121 2,18 22I 2'8Liii;.11.1 .1212 11 211L'2 1'P2 1'12. Dieser Isaak aus Siponto schrieb einen Com-mentar zu Lsrairn und lalraroti, auch zu andern Ordnungen, die Asulai zumTheil gesehen hat (vergl. dessen i-iiim 12. Lsn-äs.ood p. 106, Xo. 337,351). Er ist ganz sicherlich identisch mit dem um 111, den Abraham b. Davidin seiner Kritik gegen Maimuni öfter citirt und hin und wieder tadelt (vergl.Reifmann, Biographie des Serachja Halevi S. 65 Note 96). Das war alsoder Isaak, der sämmtliche Ordnungen der Mischnah gründlich kannte, aber mitVerachtung, auf die grammatischen und exegetischen Studien J.bn-Esra's herab-sah, dafür von ihm als Idiot gegeißelt wurde und das EpithetongriechischeHeuschrecke" erhielt,der mit lauter Stimme keifte und Bescheidenheit undSanstmuth, obwohl vom Talmud so sehr empfohlen, nicht kannte": ,'iippr,(^i'p'ii.2 .1211 1118 pi' 8i, mp ip ipui 1111. Von der Interesselosig-

keit der Salerner Gemeinde für hebräische Grammatik und Exegese sprichtauch Salomon Parchou vom Jahre 1160 (Prolog zu Aruch x. XXII) 'I812112111 i'2ii's.i H'8 I12 211 ;-8 'i >i'8ii 21-12 ivi2i 28. Was noch dafür spricht,daß Jbn-Esra's Satyre gegen die Gemeinde von Salerno gerichtet ist, ist derUmstand, daß er darin einen Rabbiner Rabbi Salomo auffordert, sich dochseiner, des Gekränkten und Geschmähten, anzunehmen (Vers 2931):

2'P21 2-2112 81,2 '2,8 18lil 81P2 'P11' 111 11,1 ;i r;1112-P112 ,'P22 °,11 2'1'01 1228, 2211 22-2 81p' p'8,

.2'P,2P1 (?) 2'121 11 81 1! 12^1 11P2 11 1212 11 181p 1'8I

*) Was unter i,i8 zu verstehen ist, ist klar: mit i-p-iiv 121 aber spieltJbn-Esra offenbar auf die Stelle Sabbat 34a an: z-ir 2-111 2 pn 11281 i"p8

. 81,121 ,.-2'i2'2i I'ir 11, 12,i: 218