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6 (1894) Geschichte der Juden vom Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027) bis Maimunis Tod
Entstehung
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371
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Note 8.

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I. Dem ersten Datum begegnen wir im Commentar zu Lolrslst Er hatihn in Rom geschrieben und beendigt im Jahre 4900 1130 40 . Das Erstesagt die Einleitung aus:

1212 2ii2ni 122 >i2ü 722

Ü 117 ^2 .11122 ülp: 1'N2 )2. .li.12: 2 212 11' '211 8»>I 112 22 u'1 12K 1121 I rin 21Das Andere sagt der Schluß: .111>'N 2'711'1 z-22ii 212: 122111721U L'LIX 27 2" 11Ü2 721 2'71272. Es geht auch daraus hervor, daßDrangsale ihn genöthigt haben, sein Vaterland zu verlassen. Wahrscheinlichverfaßte er die Commentarien zu den übrigen vier NsZiUot ebenfalls in Rom,d. h. im Anfang seiner exegetischen Carrivre, denn zu Canticnm und Threnibildet der Eingang eine Art Rechtfertigung seines exegetischen Standpunktes,daß er sich ebenso sehr von philosophischen Allegorien wie von agadischer Willkürfern halten wolle. Diese Rechtfertigung paßt nur für dis Erstlingsarbeit.Dafür spricht auch, daß er in der Einleitung zu Threni noch mehr als in derzu Iloüslst über der Zeiten Noth klagt, die ihn aus seinem Vaterlands in'sExil getrieben: 2',i'r>2i 121 1122 piv2 'iiurii 211112 pin2 im.2 zi 2112,1 'im2',2112 12112 212722 2'122 1U2l '1111 2',2'!12 '1'2 1'1 111822 (? 2'l8ü '1221) l8u '1221.Endlich spricht noch dafür, daß er in den Commentarien zu AisZillot keinesseiner Werke citirt, nicht einmal zu Ivoüslst, wo ihm doch Gelegenheit genugdazu geboten wäre.

In Rom verfaßte er auch sein grammatisches Werk 22M2, Und zwar nichtlange nach seiner Ankunft, da er in den Eingangsversen von seiner überstan-denen Mühseligkeit spricht, und sich der gegenwärtigen Ruhe mit einer gewissenBehaglichkeit zu freuen scheint: '17 n'222 1172 iir ii.-mn vi.i: >»1,7 12122M2 mi,2 122 221 1211 im »12. Daßllosnajira" seine Erstlingsarbeitauf dem Gebiete der hebräischen Grammatik war, bezeugen die Methode, dieer darin entwickelt und die historische Einleitung über die hohe Bedeutung derhebräischen Sprache und über die 16 hebräischen Grammatiken von Knackig,bis I.svi 1 im-aI-Ds, 1 )I>vn (0. S. 32 !». In den späteren Grammatiken setzter diese Schrift voraus. Er citirt darin keines seiner Werke als eben denCommentar zu Ivoüslsb (im Artikel 2'i27 und 2>2i2). In Rom übersetzt erauch Chajug 6 grammatische Werke ins Hebräische, wie der Schluß angiebt:

z2 1M2 12 2.112»! 111 211,21 P212 P2211 12Ü1 1111' 1 121 12Ü Nl'11.11 122 2^21

'121 211 11'122 '1122 11!7 (gck. OnÜSS p. 178).

In Rom verfaßte er endlich den Commentar zu Hiob, wie die EingangS-verse aussageu: P282 1121 '2112 NH7 111 '1122 1M2 112 2H2ni 21m 112' 211'S 1111:1112»!. Er citirt darin nur den Commentar zu Iloüslsb ( 14 , 16 1121'-, 12Ü2181p 1222) und sein erstes grammatisches Werk 37 , 6 (mni -222 11121.1 12211-281). Tis Schlußerklärung, worin er sich auf seinen Commentar zu Dxoäusberuft, gehört wahrscheinlich einer spätern Recension an. Den Commentar zuHiob verfaßte er zu Ehren seines Jüngers Benjamin b. Joab, wie CodexVatican ( 54 ) angiebt (Lippmann Einleitung zu Laxlm dsrnra 1 d). Wielange er in Rom weilte, läßt sich nur annäherungsweise bestimmen.

II. Ehe er in Mantua war lwovon später) hielt er sich in einem Orteauf, der zwischen Rom und Mantua liegt, in welchem er seine Satyrs dichtete.Ich vermuthe, daß dieser Ort Salerno war, weil nur dadurch der Sinn derspitzigen Satyrs verständlich wird. In dieser Satyre, bekannt unter dem Ein-gangsvers 2771 811211 'im i'oi 111: (abgedruckt von Luzz a tto, Lsrsirr OtisinsäIV. S. 138 ff.), ich sage in dieser Satyre, die man richtiger ein Pamphlet

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