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6 (1894) Geschichte der Juden vom Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027) bis Maimunis Tod
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tilgung der Juden in der Umgegend von Köln. Dadurch läßt sich auch die Zeitdes Gemetzels in Trier entscheiden. Elieser hatte keine specielle Nachrichten überdie Leiden der von seinem Wohnorte (wahrscheinlich Köln) entfernten Gemeinden.Er berichtet daher nur summarisch darüber:Ebenso verfuhren sie in andernGemeinden, in Trier, Metz, Regensburg und Prag: i'po min ubipa 127 ^nrn-irii (pn-12'i) P1122U12 221 p'221 (2'2'12 vur.l 21'2'12. Näheres über dasGemetzel von Trier haben die Quellen X 3 und IZ 3. Die erste nennt unterAndern zwei Mädchen, die sich ins Wasser geworfen: na i.irn ,112 :2imi2 -am.-,17221 2122 22-7 1H12.11 1221 17 12H1 n'::Hp2 111112 ',iL>i M22.1 i'pn 'i. DieLetztere berichtet: dnässi in oivitats Drsviroruru «guielsru sx sis svoi-pisutss psivulos suos äsüxsruut oultros in vsiitribus sorurn. (juasäumuutsru äs ruulisribus asosiräsutss supsr poutsru üuruiiris st säilrrplstissirridus soruru st rusuisis Ispiäibus prsseipibs.vsruub ss in proluucluru.Die Uebrigen unter Michäus^ Vorgang nahmen die Taufe gezwungenerweisean, um später, außer Michäus, zum Judenthum zurückzukshren. Keine dieserQuellen giebt das Datum dabei an. so daß man nicht wissen kann, ob dieVorgänge in Trier vor denen zu Speier, Worms u. s. w. vorfielen oder später.Da aber Albertus Aquensis angiebt, daß das kreuzzüglerische Gesindel sichzunächst aus England, Frankreich und Flandern rekrutirte, und da die meistenFührer desselben, mit Ausnahme des Emicho von Leiningen, nämlich Claren-baldus de Vinduil, Thomas de Feria und auch Clulislmus 6a.rpsuts.riu8Franzosen waren, so folgt daraus, daß das Wüthen gegen die Juden auffranzösischem Boden oder wenigstens an der Grenze zwischen Flandern undDeutschland begonnen hat. In der That kamen damals auch Judenverfolgungenin Frankreich vor. Ein Zeitgenosse, Guilbertus von Novigento berichtet, daßdie Juden der Stadt Rouen von den sich ansammelnden Kreuzfahrern in dieKirche getrieben wurden, und mit der Degenspitze erging an sie der Zuruf: I-s,mort ou 1s baptörus (bei Horugusb, rssusil XII. p. 240). Wenn auch derBericht des Annalisten Richard von Poitiers übertrieben ist, daß: ^uässospsr ouausru tsrs 6ls.1Iis.ru ruults. strsM psrsiusiuut (oruos sigusti, das. 411) da die Martyrologen und namentlich Elieser b. Nathan ein so allgemeinesBlutbad unter den französischen Juden wenigstens angedentet hätten (wie essein Nachfolger Ephraim von Bonn in dem Martyrologium des zweiten Kreuz-zuges getha>6) so müssen doch hin und wieder auch in Frankreich Metzeleienvorgekommen sein.

Der erste Herausgeber des Originals von Epraim's Martyrologium,sowie die Bearbeiter von Joseph Kohn's Xruslr lis-Lsolrs. haben vollständigverkannt, daß dasselbe von einer Judenverfolgung in Frankreich im zweitenKreuzzuge berichtet und haben die darin vorkommenden französischen Städte-namen arg gemißdeutet. Nachdem Ephraim die Verfolgung in Deutschlanddetaillirt hat, fährt er fort: .120 irii: 'biO2 21 112-2: z"p2 1:1.1: 2.12 2)

2P7' '11 ini.22- '1 1-221 122 '1 Hirn rin: 1222 PN .112-2: 1:11: za-:ip2 2: ,112-2:inn 2:-i2 12.22 111122 :ii: 11212 nun. Der letzte Passus spricht ganz deutlichvon den Vorgängen in Frankreich, und also auch die vorangehenden. Nach-dem R. Epraini noch mitgetheiit, wie R. Tam ebenfalls in Gefahr schwebte,schließt er: 2-m 2.12 m :ii:e- 1:722 ni 1217 ,111.1p in2:i. d. h. außer den Ge-meinden -2-2, 21 und peuip ist keine Gemeinde weiter betroffen worden.Lächerlich ist es nun aus 21 mit Hinzufügung eines 2 Böhmen: aus '212Schlesien oder Saalfeld, aus p2:'p Krain oder Kärnthen zu machen, als wennR. Ephraim damals von so weit her spezielle Nachrichten hätte haben können,zueip kommt noch einmal in diesem Martyrologium vor: Abraham der Copist