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Geschichte der Juden.
Aus allen diesen Quellen geht hervor, daß der Hauptgesandte Alfonso'sder Jude Jbn-Schalib oder Schalbib war, und daß die Christen ihm nur alsGefolge beigegeben waren. Ungenau ist daher die Nachricht bei Conds Iristoriaäs 1s. äoraiuaoiou II, 1.3) und nach demselben bei neuern Historikern (Asch b ach,Geschichte Spanien's I, 766), daß der Jude Aben-Galib (sie) eine Neben-person neben den christlichen Gesandten gewesen; Ousutass gus su sststisruxo ooruo liMisss suviaäo si rs^ Hlouso uu srustasaäor a Lsvillaz- nn äuäio, sn tssorsro Ilauiaäo Xdsir - Galil, qns sra rnn^ xriiroixal^ xrivaäo snz-o. Entweder war Conds's Quelle darüber schlecht unterrichtetoder der Uebersetzer hat die Stelle schlecht wiedergegebcn. Hingegen setztConds's Quelle dieses Factum richtig nach der Einnahme von Toledo durchAlfonso, d. h. nach dem 25. Mai 1085; denn bis dahin stand Alfonso nichtnur iu engem Bündnisse mit Almutamed, sondern es lag ihm daran, es solange zu behaupten, bis sein Anschlag auf Toledo gelungen sein werde. Falschist daher das Factum bei Jbnu'l Lebbanah ins Jahr 475 H. — 1082 gesetzt.Das Datum für die Thatsachs der Gesandtschaft liegt zwischen der EinnahmeToledo's Mai 1085, und Jussuff's Invasion in Spanien, August 1086.
Dasselbe Factum von dem Auftreten des jüdischen Gesandten, von seinemTode und von den Folgen desselben, dem Anschluß des Königs von Sevillaan Jussuff erzählt auch Leo Afrikanus (aus einer arabischen Quelle); nur nennter den jüdischen Gesandten nicht Jbn-Schalib, sondern Amram b. Isaak.Die Relation lautet; Ilrararu lilius Isaao, uatus ssb in oivitats lolstiIlisxauias, rusäious, xliilosoxirus, astrouoirius sxtitit, st suc> tsirixorsrsx Hisxanias ospit äiotarn. oivitatsru st oxortsdat suru Iradsrs ssors-tariuru linAuas arastas äuabus äs oausis, tuw. proxtsr tsrras xopulnrn,turn stiairr xroxtsr sorixturaru litsraruru aä Ooininos st vioiuos rsAionisillius. Xäso^us ists läsruraru maAuaru ssus mazlstratus äiÜASutiarnostsnäit Nsx autsru ouin suin viäissst, xlurirua si sonnnsnäuvit stüäit. I?ostsa aooiäit c^uoä rsx ässtiuars volsdat oratorsru aä Oovai-nuin Livilias, oausa rsouxsranäi cfusäaru trilouta sogus äsisgavitäistnin Hsruraur — suxraäiotus Hsnararu rnuAna. xrassurutious usus, in-lionssts Isoutus sst sontru Ooininurn in oonoiiio xMlioo, st sioiratus sstooutra Hsrnrarn st g'ussit (snrn) xMlioo oonoiiio intsrtroi. Ouru autsnaIioo intsllsxissst rsx Hisxanias, äsorsvit vsnirs in Liviliarrr, nt Qorui-nurn xunirst st xsforsru st xotiorsru posnarn aäiaibsrst. <^noä onrnxrasssnsissst xra.sla.tns äorninns, ononrrit aä dsdiltar st ants xsässänssxli ülii lirstin (lirsstin), rSMS Niarooiri, xrostratns, laotnrn oratorisänäasi aoosnsnit. — Unit antsrn intsrtsotns Usinrain anno 387. (I-soXlrioauus bei Hadrioins didliotirsoa grasoa 1. XIII. o. 27 x. 295).Obwohl hier weder der Name des spanischen Königs, noch der des Herrn(Emir) von Sevilla genannt ist, so ist doch offenbar von dem Könige, derToledo eingenommen hat, also von Alfonso VI und demgemäß von demAbbadiden Almutamed von Sevilla die Rede. Die Identität der Thatsachebeweist also die Identität von Jbn-Schalbib und 12rurs.ru oder Ilsnrrarn(Xruraru) Mus Isaaoi. Das Datum ist aber sicherlich falsch, da wederAlfonso VI, noch Jussuff um diese Zeit gelebt. Es muß dafür gesetzt werden479 — 1086. Im Ganzen zeigt die Quelle historisch Authentisches. Wir er-fahren also daraus Näheres über den jüdischen Gesandten Alfonso's.