Note 3.
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liturgischen Stückes ergiebt (bei Munk das. S. 156). Nehmen wir auch diesesJahr als Sterbejahr an, so kann die fernere Notiz M. Jbn-Esra's nicht richtig
sein, daß er nur über dreißig Jahre alt geworden: p.i 2 , 22 n - 2 p > 22 u 2 p ;uri(bei Munk das.). Denn dann wäre er höchstens im Jahre 1030 geboren;es wird sich aber zeigen, daß er noch vor 1030 und zwar mit reifer Kunst-fertigkeit gedichtet hat. Munk setzt sein Geburtsjahr um 1025, was auch nichtganz zutrifft.
So viel ist nur aus Mose Jbn-Esra's Schilderung festzuhalten, daß Jbn-G'ebirol in der Blüthe seiner Jahre starb; er bezeichnet ihn öfter als alsJüngling und bemerkt, daß der Weise seine Fehler wegen seiner Jugend undder Verblendung des unreifen Alters entschuldigen wird: ii'v u.i's 202 ' 2 )up 2 unarim 2 'u 2 pi .nosim (bei Munk das.). Um nun zu einem sichern Resultate zugelangen, muß das Todesjahr des von Jbn-G'ebirol verherrlichten und be-trauerten Alhassan Jekutiel fixirt werden. Er wurde nicht, wie die neuernHistoriker annehmen, im Jahre 1040, sondern ein Jahr vorher hingerichtet.Das sagt ein Vers in Jbn-G'ebirol's Elegie auf ihn deutlich:
1'2NN 2'V22 '2'2 2'21 20.' Vlr',21 ll'VL'.i riM 2L1
Ein Jahr darauf ereilte seine Feinde die Nemesis:
12IV' 2M2 1P22 '2°M2 '2 2PV> '2)u ow a)l>'2 )l1'
.122 1'IZ) 22M 2l7U 21'2 22'2 2".2 NM 2221PV NN 21'
Auch der Monat von Jekutiel's tragischem Geschick ist in dieser Elegie angegeben:
.122'- 221 "'22X "21 2ls> 2'2 2LM sv'1 "2 "2.21
Demnach wurde Jekutiel Nissan 4799 — April 1039 hingerichtet.
Jbn-G'ebirol dichtete noch beim Leben Jekutiel's ein Lobgedicht auf den-selben, als der Dichter 17 Jahre alt war (bei Vvckss . 2 : 2 ) 2 , 'iM Uo. 8:)
2212' ;2 2222, '2 ;21 21 U1.2 '22 l)u'2'N 2U1
-122) ()u'N1p') 22'2 "2 222 IL'U
12'2O2 22p) 2221 NP2 2p2s) 21'2>2 '2' 1'M oui
d. h. er war damals eben so alt wie Joseph, als er nach Egypten verkauftwurde—17 Jahre. Dieses Gedicht ist also vor 1039 versaßt. Nehmen miran, daß es im Jahre 1038 war, so wäre der Dichter 1021 geboren. Vielfrüher dürfen wir sein Geburtsjahr nicht setzen; denn da er im Jahre 1069noch gelebt hat, so wurde er jedenfalls 48 Jahre alt. Hätte er die Fünfzigüberschritten, so hätte ihn M. Jbn-Esra nicht als jung verstorben schildernkönnen. Folglich ist Jbn-G'ebirol's Geburtsjahr um 1020 — 21 anzusetzen,nicht früher und nicht später. Ebensowenig darf man sein Todesjahr späterals 1069 — 70 ansetzen. Setzt man das Geburtsjahr vor 1020 oder dasTodesjahr nach 1070, so müßte man annehmen, er sei über 50 Jahre altgeworden, was gegen die Voraussetzung ist. Setzt man dagegen sein Geburts-jahr nach 1021, so wäre er im Jahre 1038 noch nicht siebzehn Jahre altgewesen.
Daß Jbn'G'ebirol mit dem Minister Samuel in freundschaftlichem Ver-kehr stand, beweist seine Elegie auf dessen Tod (bei Oukss Lostirs Dlo. 28),die in der Handschrift die Ueberschrift trägt: 2 ui 2 s '2 ni'ies 2v 212-21 p 2222 ' '2222112 (Ooäsx 4?oLoalls 74 Bl. 24). Saadia Jbn - Danan hat eineNotiz, woraus sich das Jahr entnehmen läßt, in welchem Jbn-G'ebirol inGranada bei Samuel war. Er berichtet nämlich, daß der Erstere Zuhörer desR. Nissim war, als derselbe seine Tochter dem Sohne des Samuel zuführte:Grnetz, Geschichte der Juden. VI. 23