348
Geschichte der Inden.
üsrn; oar es äsrnisr n'öorivii gus äsms 1a xrsrniörs inoiiis äu XII. siöolsianäis gu'Idn-Hs.i^sir gui rnourui äsns 1'annss 1076, ssi sonisinxoraiiräss svsnsrnsnis gu'il rsoonis. O's.i11surs, ä'sxrss H>u-^.älisri, sopis parIdll-1-His.iid, 8srnus1 vivs.il susors 1'sn 456 äs 1'HsZirs 1064 äs noirssrs. Hs vsrirs.1 äs äossxü ns äurs. äono gus vinZi si guslc^uss.sours: os.r son psrs dis.il äsgs. raori Is onrnsrns äsosrndrs 1066, siäossxlr Ini-rnsins Ini ins Is 30. ädosrndrs M. Dlunlr p. 210). O'g.xrös1s esloul e'ssi äs Lsinnsl, gus psrls Ibn-LIniosn äsns son ariiols snral Dluiaraiä, si s'ssi s, Lsrnnsl gus ss rapporisni Iss vsrs äs Dlodsrurasä1bno-'1-8s.rrs. süss xar Dir. Dlnnlr.
Aber trotz des eminenten kritischen Talents des Herrn Dozy hat er sich inden beiden Daten geirrt, wie in Folgendem nachgewiesen werden soll:
1) Das Datum in Betreff von Samuel's Todesjahr 4815 -- 1055, giebt
Abraham b. David zweimal an: :" 2 nri o>°>bn "i imwL- 'i ir>sn, so
daß dabei an keinen Copistenfehler zu denken ist. Zu noch größerer Beruhigunggiebt Saadia Jbn-DanLn — der, wie Munk nachgewiesen, neben Jbn-Daud'sBericht auch aus einer andern Quelle geschöpft hat — die Tauer von Samuel'sWesirat auf 28 Jahre an, von 4787 — 5815 — 1027 —1055: pn bsi 2 L') mm
n"v mmm '2' 1'M I"ur>r> "I ML' 12SN 7"°!L'N "I ML> 127)7 L'si) 1207 (.11S177 — .11S177
oue- (Otisraäs, Osnuss. x. 29).
2) Wenn auch Jbn-Hajan ein Zeitgenosse von Samuel und dessen SohnJoseph war, so stand er als Araber und Corduenser den Vorfällen in Granadain Betreff der beiden jüdischen Wesire zu fern, um als unbedingte Autorität zugelten Beruft er sich doch in Bezug auf die in Frage stehende Angabe überGranada auf den Fakih Abu-Bekr, der sie von einem Kaufmanne gehört hat!(bei Dozy 02). Abraham Jbn-Daud war dagegen schon als Jude besser unter-richtet in Bezug auf eine Thatsache, welche die ausgezeichneten, in aller Mundlebenden zwei jüdischen Wesire betraf. Außerdem war er ein Schüler desBaruch Jbn-Albalia, und dieser war der Sohn des Isaak Albalia, welcherwiederum vertrauten Umgang mit Samuel und Joseph halte. Endlich warIsaak Jbn-Albalia des jüdischen Geschichtsschreibers Großvater. Der tragischeTod des Joseph Nagid, den zu theilen das Familienhaupt Albalia nah daranwar, und überhaupt die Geschichte des Hauses Nagrela ist sicherlichoft genug dem Geschichtsschreiber von seiner Mutter und seinem Lehrererzählt worden, und mit Sinn für Geschichte begabt, hat er sich wohl die Databesser eingeprägt, als der unbekannte Tradent, der dem arabischen Geschichts-schreiber Jbn-Hajan den Stoff zugeführt hat. Genau genommen stammen dieDatumangaben von Samuels Tod (1055) und Joseph's Hinrichtung (1066)nicht von Abraham Jbn-Daud, sondern von Isaak Jbn-Albalia, dem Zeit-genossen, der sie seinem Sohn und seiner Tochter erzählt haben wird. Diegenaue Angabe des Todestages von Joseph: 9. Tebet an einem Sabbat,stammt sicherlich von Isaak Jbn-Albalia, der an dem Tage des Gemetzels inGranada war und auf eine fast wunderbare Weise gerettet wurde. Es kannnicht zweifelhaft sein, wem mehr Zuverlässigkeit zuzutrauen ist, dem zeitgenös-sischen Juden Isaak Jbn-Albalia, der bei dem Vorfälle betheiligt war, oderdem fernstehenden, arabischen Geschichtsschreiber Jbn-Hajan, oder richtigerdem unbekannten Kaufmanne.
3) Es ist unmöglich, daß Joseph Jbn-Nagrela nur etwas über zwanzigTage als Wesir fungirt haben soll, aus folgenden Gründen: s.) Der genannteIsaak Jbn-Albalia schrieb ein Werk über die Astronomie des jüdischen Kalender-