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Geschichte der Juden.
Begriffe, den wir jetzt von dieser Doctrin haben, dem Anthropomorphismusder Musch abbiha. Es sprechen aber so viele Momente dagegen, und dieBeweise für R. Hai's Hinneigung zur Mystik stehen auf so schwachen Füßen, daßdieser Punkt neu erörtert werden muß. In einem Gutachten des R. Hai,welches Elieser Aschkenasi Tunensis in der Sammlung (o-ipi 2x2 S. 54 ff.) edirthat, tritt R. Har gerade als vollständiger Gegner der Mystik auf, behauptet,daß Alles, was von Wunderthätigkeit der Mystiker vermittelst der Gottes- undEngelnamen erzählt wird, leeres Geschwätz sei, und beweist es besonders da-durch, daß, wenn es frommen Männern möglich wäre, zu jeder Zeit Wunderzu thun, der Vorzug der Propheten vor Nichtprophcten schwinden würde. DiesesR. Har beigelegte Lssxousuru ist so entschieden antimystisch, daß nur die Alter-native bleibt, entweder dessen Unechtheit zu behaupten oder einzuräumen, daßN. Hai durchaus kein Freund v on Mystik war. Daß aber dieses antimystischeGutachten echt ist, d. h. von R. Har stammt, dafür sprechen äußere Bezeugungund innere Kritik.
1) Zeugniß. Joseph Tob-Elem, der Spanier, Supercommentator desJbn-Esra, citirt aus diesem Gutachten die Kernstelle, welche der Mystik alleBerechtigung abspricht in: yoi' bii zu Exodus Nr. ll und in dem länger»Supercommentar npo nisr Ms. der Breslauer Seminarbibliothek Bl. 75 r):
1122 > .120 2 " '2 22>1 MIM 111212-21 '11 -2 1 P 22 (i 2 ip 12 ) 21221 i> 2 - 1 P 2
2 ' 222.2 12 : 22 p 12121 pro 1-021 1112 ibl 2112 >pi> 101 ' li> 2 - 2 '^I 21 2 ' 2 'P 2 212 12 -P '2212 12 'pl PI 2'2121 2 'p '22 ib'sl >2 2 'bu >2 2'222 .221 bo '2 P 111 2 ' 2'1 2111 221111
ibll P21 1'21 P2 2" 2221 121 2'1'2:i 11111 12'21 122 1- 1'1 2.1 '2 .1112. Dasist eben der gedrängte Sinn des langen Lssxorrsu.ru.
2 ) Die Einleitung des Sendschreibens spricht noch mehr für dis Echtheit.Ein Jünger des Jacob b. Nissim aus Kairuan hatte einmal angefragt,was denn von der Mystik der Gottesnamen zu halten sei. Darauf hatte sichder Gaon Har wegwerfend darüber geäußert. Mehrere Kairuaner aber, die sichbei der Antwort nicht beruhigten, zumal die Weisen Palästinas und Rom's(Italiens) der Mystik einen hohen Werth beilegten, fühlten sich bewogen, dieselbeFrage demselben Gaon noch einmal vorzulegen: 122 2-122 pur mi '2 12 1212-1
2'21 22 22 122 2'12 2PP' '2 222 12222 '22 l'l'limi 11122 1'222 22 12 Y21' '2 22lb ' L .1 '2 22.11 2'222 2'222 222 121-21 l 2 l t -2 '2 2 ' 2>11 — 1122 - 122 2 " '21 22'1 11211P 21 '22121 bl 22 -' P 21 '2212 122 '2 112 111211 .1112 21 ^ 1 L - P 1 PI 2-2121 2 - P -22
112212 Üb 2.12'! 2121 llp'21'-1'21222 111 112 '2 2-2-12 - 2121 . Hier spricht
die Zeitangabe ganz entschieden für R. Hai als Nespondenten. Ein Jünger desJacob b. Nissim kann nur in R. Hai's Zeit gelebt haben. Das Gutachtenkann also nur entweder von demselben oder dessen Schwiegervater, dem letztenGaon von Sura, Samuel b. Chofni, herrühren, der allerdings einRationalist war. Aber im Verlaufe des Lssxousuiu sagt der Verfasser, ersei kein Suraner. Er bemerkt nämlich: in Sura, das in der Nähe Babel'sliegt, finden Wunder Gläubige; „wir aber wohnen fern von Sura": i2'2-2i22-2 2 -P -12 1111 22122121 1 ' 2 I ^22 11 ' 22 i- 2 ' 212 p 21 '2 2212 l2l 2'222 1'1 1212 . DttVers war also nicht Gaon von Sura, d. h. nicht Samuel b. Chofni, sondernwie die Ueberschrift sagt, und wie Joseph Tob-Elem bezeugt, R. Hai. Folglichwar R. Hai ein sehr entschiedener Gegner der Mystik.
Stammt dieses antimystische Lssxousuru von N. Hai, so kann jenes, dasim Commentar zu den Agadoth (Lu llaoost zu OstaMAalr II. Lo. 10 ) ihmvindicirt wird, ihm durchaus nicht angehören, weil darin der Mystik das Wortgeredet und das Entgegengesetzte behauptet wird, daß Gott auch durch fromme