Note
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dem 26. August ab. Daraus geht hervor, daß die Juden mindestens zweiMonate vor dein Zusammentritt des Lateranconcils Anstrengungen machten, umdie gegen sie intendirten feindseligen Beschlüsse zu vereiteln.
sä 24) In dieser Notiz werden die judenfeindlichen Canones des IV. Late-ranconcils namhaft gemacht: 1j das Tragen eines absondernden Abzeichens,
Männer an der Kopfbedeckung und Frauen am Schleier, und 2) die Steuer,alljährlich 6 o' 2 'L-s — Denier an die Geistlichen des Ortes zu zahlen. Beideswurde auf diesem Concil beschlossen (vergl. darüber iilsnsi, ocälsstio sonoiliorurnXXII. p. 1054—58). — § 87 bestimmt: Xo ssäsrn posns »In.cts.sos äsesixä-mns oompsHsiiäos sä sstislssisnänin sselssiis pro äsoirrus sb otitsbionidnsäsbibis Hnss s Oliristisnis äs äointstns st posssssionidns sliis psroipi oon-snsvsrsnb, sntscprsrn sä Inässos ^noonn<^ns tibnto äsvsrässsnt, so siosootssiss oonssrvsnlnr inäsrnnss. Z 68 bestimmt: Da durch die unterschied-lose Tracht Juden mit Christinnen und vios vsrss sich aus Unkenntnis; ehelichvermischen, so wird beschlossen: nb bslss (änässi) ntrinsc^ns ssxns in ornniOtrristisnornin provinois st oinni tsrnpors >gnstitsts Iisditns pudlies sdstiis populis äistinZnsntnr, onrn stisrn psr Nossn dos ipsnin IsZstur sisingnnotnrn. Als Commentar dazu können die Verfügungen des NarbonensischenConcils vom Jahre 1227 (bei Mansi XXIII. x. 22 I.) dienen. Dort heißt esZ III.: nt in rnsäio xsotoris äslsrsnt (äuässi) siAnnrn rotss, onsnsoironlns sit tstitnäinis nnins äi^iti, sttitnäinis vsro nnins st äirniäii pstrniäs osnns. ß IV., daß jede jüdische Familie alljährlich der Kirche zahlen sollssx äsnsrios rnstZorsnsss. Im Lateranconcil wurde noch ein gehässiger Punktgegen die Juden festgesetzt, den zwar Jnnocenz schon früher praktisch geltendgemacht hatte, der aber erst durch den Concilbeschluß allgemeine kanonische Ge-setzeskraft erhielt. § 69 bestimmt: In dos ospitnlo innovsrnns protndsntss,ns änässi olüoiis pudlieis prsstsrsntnr, c^nonisin sud tsli prsstsxtnOtiristisnis ptnriinnin snnt inlssti. Der Schluß ist interessant: gnoä snpsrdos Loistsnnin oonoiiinrn proviäs ststnit. Das öcumenische Concil beriefsich also auf den Beschluß des kleinen westgothischen, toledanischen Concils unterRecared. — Papst Jnnocenz starb kaum 9 Monate nach dem Lateranconcil16. Juli 1216. Daß ihn ein plötzlicher Tod dahin gerafft hat, wie unsereChronik angiebt, ist anderweitig nicht bekannt.
sä 25) Für den grausamen Fanatismus der Gräfin von Monfort, Alixvon Montmorenci, ist mir keine Parallele bekannt, dis Thatsache ist aber durchunsere Quelle beurkundet genug. Der Taufzwang für die Gemeinde Toulousefiel nach der Notiz vor den Monat Ab 1217, d. h. vor Juli. Simon vonMonfort führte damals Krieg in der Gegend der Rhone', und seine Gemahlin,welche in Schloß Narbonnais de Toulouse residirte, führte indeß das Regiment.Am 13. September desselben Jahres war Toulouse wieder im Besitz seines legi-timen Herren, des verketzerten Raymond (vergl. Vsissbts a. a. O. 297 — 99).Der Cardinal, von dem hier die Rede ist, war Bertrand.
sä 26) Dieser Passus muß um so eher beleuchtet werden, als er verkanntwurde. Die Beleuchtung giebt zunächst ein Zeitgenosse, der Papst Gregor IX.,welcher in einen. Schreiben vom 9. September 1236 an den Erzbischof vonBordeaux und an die Bischöfe von Samts, Angouleme und Poitou sich tadelnddarüber ausspricht, daß die Kreuzfahrer unerhörte Grausamkeiten an den Judendieser Gegend begangen haben. Die Juden hatten sich deswegen händeringendan den Papst gewendet. O-rsMrius sä srodispisoopuru IZuräsAsIsnssrn stgusspisooxos Xsuotonsnssru, UnAvIisrnsnssru sb IXotsvisnssin. — I-Lsr^ms-
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