Asien.
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Einige zerstreute EueUen zur jüdischen Geschichte.
So dürftig auch Scherira's Chronik von der talinudischen bis zur gaonäi-schen Zeit ist, so bietet sie doch immer einen Faden für die Kontinuität derjüdischen Geschichte. Diese Kontinuität hat Abraham Jbn-Daud in seinem8stsr tin-La.dda1s.il fortgesetzt und sie bis zum Jahre 1148 fortgeführt. Vondieser Zeit an fehlt der Leitfaden. Denn die nachfolgenden ChronographenZacuto, Samuel Usque, Jbn-Verga, Gedalia Jbn-Jachja gebennur Notizen, und lein einziger von ihnen eine zusammenhängende Chronik.Aus diesem Grunde dürste es nicht überflüssig sein, anderweitige, zerstreuteQuellen zur jüdischen Geschichte von urkundlicher Gewißheit zusammenzustellenund sie, wo es nüthig ist, zu beleuchten. Solche Quellen sind Mose Jbn-Esra'sBericht über viele hervorragenden Persönlichkeiten bis zu seiner Zeit; fernerAbraham Jbn-Esra's Ueberblick über die hebräischen Grammatiker bis zuseiner Zeit; dann ein historisches Responsum über die Diadochen der franzö-sischen und deutschen Schule und endlich eine Art Chronik, welche vom Jahre1168 beginnt und über den Anfang des vierzehnten Jahrhunderts hinaus fort-läuft. Diese Quellen liefern zwar nur ein dürres Gerippe zur Geschichte, alleinohne dieses ist eine geschichtliche Reconstruction ganz unmöglich, weil davondie kritische Gewißheit für die Thatsachen bedingt ist. Sie folgen hier derReihe nach.
I.
Mose Jbn-Esra schrieb eine Art Poetik unter dem arabischen Titel :u>-w.uiru-wh.-u „Schrift der Unterredung und Erinnerung", worin er über
die Träger der jüdisch-spanischen Literatur ausführlich berichtet Dieses invieler Beziehung höchst interessante Werk existirt nur noch in einem Manuskriptder Bodleiana (Ooäsx HuntinAtoir Lo. 590) und harrt noch immer der kundigenHand, die es zugänglich machen soll. In Ermangelung dessen muß man sichmit dem Auszug behelfen, welchen Zacuto in seinem Jochasin daraus (unter demhebr. Titel irw.u i-wL'n) gegeben hat. Diese Partie hat aber der erste Heraus-geber des Jochasin, Samuel Schulam, ausgelassen und sie ist erst neulich durchdie Edition des completen Jochasin ponu irr) von Filipowski bekannt
geworden (London und Edinburg 1857). Indem ich sie hier wiedergebe, bemerkeich, daß sich in dem Auszug im Anfänge ein Datumfehler befindet. Tennes heißt; „es sollen die Namen der Weisen, welche vom Jahre 4700 bis zumJahre 4800 Llrrncii (940—1040) gelebt, aufgezählt werden." Es werden aberPersonen bis zum Jahre 4888 (1128) aufgesührt. Die Partie lautet (S. 220ool. dl: