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Geschichte der Juden.
Kriege mit den Anhängern Nureddin's nnd den Christen seine Haupt-stadt lange Zeit nicht besuchen konnte. Aber die Gunst, welche ihm deredle Wesir des edlen Sultan's, der kluge, mächtige und wissens-fördernde Alfadhelst, zuwandte, von dem ein Zeitgenosse sagte:„er war ganz Kopf und Herz." galt ebensoviel, wie die Auszeichnungvon Seiten des Herrschers. Alfadhel ließ Maimuni in das Ver-
zeichniß der Aerzte aufnehmen, setzte ihm ein Jahrgehalt aus undüberhäufte ihn überhaupt mit Gnnstbezeugungen. Von seinem Bei-spiele angeregt, wendeten ihm auch die Großen des Landes, welchein Kahira lebten, ihre Kundschaft zu, so daß Maimuni's Zeit so sehrbesetzt war, daß er die Studien vernachlässigen mußte. Maimuni
verdankte übrigens seine Beförderung mehr seiner medicinischen Ge-lehrsamkeit, als seiner ärztlichen Geschicklichkeit. Denn er betrieb
diese Kunst wie eine gelehrte Wissenschaft, verschrieb kein Recept, dessenWirksamkeit er nicht durch Aussprüche medicinischer Autoritäten
belegen konnte"). Er behandelte den Wissensstoff der Heilkunde auf
st Der Zeitgenosse Alkifti giebt ausdrücklich an, daß Alfadhel M. be-fördert hat (in Isriob ^.lobulcsiusb bei Casiri lZibliotbsos srsbioo-bispsns l293 Text 294): ^.ltsäbsl — tsuts suru (lüsirusiriäsru) ooruplsxus sstbsusvolsntis, nt suuuunr tili oouAisriuru ooustitusrit. Dasselbe sagt M.selbst in seinem Schreiben an Jbn-Aknin (bei Munk 24, 29): äs ts lsisssvoir gus s'si soguis, äsus ls rusäsoius, ans Zrsuäs rsputstiou suprssäss Arsnäs tsls gns 1s Lbsäi sllroäbsb, Iss sruirs, In rusisou ä'^.ltsäbslst ä'sutrss äss Zrsuäs äs In vills. Ungenau ist demnach die Angabe desJbn-Abi Osaibija, daß sich Saladin M. als Arztes bedient hat: l-s sultsuLlsliü 2l.1usssr Lslsbsääiu sn ts.iss.it Zrsuä oss st ss ssrvsit äs lnixonr rusäsoiu (bei äs 8soz^ ^.bäsllstik 490). — Aus dem Citat ausMaimuni's Schreiben an Zbn-Aknin ergiebt sich, daß M. vor dieser Zeitnoch keinen Ruf als Arzt hatte. Dieses Schreiben trägt zwar das DatumMarcheschwan 1593 8sl. — Oktober 1l9l; allein es ist corrumpirt, wie schonMunk angegeben. Man kann es spätestens 1501 — 1189 ansetzen, da damalsder lKorsb noch nicht vollendet war, und erst in dem Traktat äs rssurrsotions,verf. 1502 — 1190 als vollendet citirt wird. Maimuni's Beförderung fieldemnach erst zwischen 1186, das Jahr, in welchem ihn Jbn-Aknin verließ und1189, das Jahr, in welchem das genannte Schreiben muthmatzlich erlassen war.
st Maimuni's medicinischen Standpunkt hat er selbst in dem Schreiben anJbn-Aknin (bei Munk a. a. O. S. 3l) charakterisirt; nach Munk's Uebersetzung:Osr tu ssit oorubisu ost srt sst louA st äillloils pour oslui gui s äsls rsli^iou st äs l'sxsotituäs, st gui us vsut risu äirs gu'il us piuissssppuz-sr ä'uu siAuursut st ssus ssvoir oü vsls s sts äit st äs gusllsrusuisrs ou p>sut ls äsruoutrsr. Zwischen Alkifti's übertriebenem Tadel:nuugusru tsiusu in oursnäis ss^roruru ruorbis ob uullsiu srtis rusäissssxosroitstiousiu (oririsoro nstr.) so sxpsrisutism sibi soll orsäiäit Nsi-ruouiäss (bei Casiri a a O.) und dem übertriebenen Lobe Jbn-Abi Osaibija's:Os ssvsut tsnsit ls prsruisr rsuZ psrrui lss ursäsoius äs sou tsrups,