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Geschichte der Juden.
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zum Islam und beobachteten heimlich das Judenthum, bis sie Ge-legenheit fanden, ihre Religion offen zu bekennen. Frauen, Kinderund Eigenthum der Auswanderer fielen den Eroberern in die Händeund die Schwachen wurden als Sklaven behandelt^.
In dieser trüben Zeit, als der Schwerpunkt der Judenheit seineTragkraft einbüßte, bildete sich durch eine günstige Wendung ein neuerSammelpunkt. Das christliche Spanien, das unter dem Kaiser AlfonsoRaimundez (1126—1157) die größte Macht entfaltete, wurde Zufluchtder aus Andalusien ausgewanderten Verfolgten, und das zur Haupt-stadt des Reiches erhobene Toledo wurde ein neuer Brennpunkt fürdie Wissenschaft des Judenthums. Diese günstige Wendung ermöglichteein Mann, den die Geschichte der Juden dem Jbn-Schaprut und demJbn-Nagrela zur Seite setzt. Der weise und menschenfreundliche KaiserAlfonso Raimundez hatte einen jüdischen Günstling an dem noch jungenJehuda Jbn-Esra fl, dem Sohne jenes Joseph Jbn-Esra, dermit seinen drei Brüdern in der jüdisch-spanischen Literatur verherrlichtwird (o. S. 112). Als er die Greuzfestnng Calatrava zwischen Toledound Cordova dauernd erobert hatte (1146), setzte ihn fl der Kaiser,wahrscheinlich wegen seiner Tapferkeit, als Befehlshaber derselben einund ernannte ihn zum Fürsten (ibls8si).
Jehuda Jbu-Esra wurde ein rettender Engel für seine unglücklichenGlaubensgenossen, welche der Verfolgungswuth der siegreichen Almohadenentflohen waren. Er war eifrig bemüht, ihnen ein Unterkommen imchristlichen Spanien zu bereiten und verwendete seine Reichthümer dazu,die in Gefangenschaft Gerathenen loszukaufen, die Nackten zu kleidenund die Hungrigen zu speisen. Die Gemeinde Toledo wurde vonden emigrirten Juden zahlreich bevölkert. Meir Jbn-Migasch eröffnetedaselbst ein Lehrhans für das Talmndstudium, und es fand sich einJüngerkreis ein. Von Toledo ging jetzt unter dem Schutze der christ-lichen Herrscher die jüdische Wissenschaft aus, nachdem sie immohammedanischen Reiche verbannt war.
Jehuda Jbn-Esra stieg noch mehr in der Gunst des spanischenKaisers und wurde zum kaiserlichen Hausmeister ernannt (um 1149).Dieser jüdische Fürst ließ sich im Eifer für den Rabbanismus zu einer
fl Jbn-Daud's Bericht wird ergänzt und beleuchtet von dem Obronieon^.ltonsi irrixsratoris o. 101. p. 398. 6siitss vovsnt Nurirnotos vsnsruntsx ^trios st t.rsnsisriint rnsrs Llsäitsirsnsuru — prssoseupsvsruntLibillsiii st sliss sivirstss st opxiäs st osoiäsrunt iiobilss ssus st Obri-stisuos, guos vooa.bs.iit Nussrsbss — st ckackssos gui ibi srsnt sx snti-guis tsmxoribus st ssosxsraiit sibi uxorss soriim st äoiiius st ckivitiss.fl Abraham Jbn-Daud. fl Das.