Isaak b. Abbun (der große oder ältere) aus Mainz hat ebenfalls Buß- undKlagelieder über erlebte Verfolgung gedichtet: Lsliodot-Samml. sä. FürstenthalS. 568 ) i-"7 2>722 — 72278 ll'2'p 2217N 7'2 2722 — 1IP7P 22' 8p 2-717 21'7 82772?2 77-:8 — 721L2 nun: 7U1P2 72177 — 721L'7 77121 .781- 72P78 227 1S2'2
p.'8- p8p 8122 — .77-8 718.12 27272- 2172 8222 nur? 272'72 71278 82:7171? 7'°:p2
IL'PL' 7122 — z2'PI2 21772 PP7 ^2L' - '7?::' 2177 727' 12 '7l8'7 2 ' 7171 ? 7-S - P1771
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(das. 557 ff.). Es war eine förmliche Neligionsverfolgung, wobei Einige zumChristenthum übergingen. Denn R' Gerschom hat eine Bannverordnung (277)erlassen, daß den später Zurückgetretenen ihre Apostasie nicht vorgeworfen werdendürfe (Nssponsum Russin Ormr Xsolrrrruä II. S. 17 k): 7 ii-2> p7i- iipspi'12:2 7.7' (222'7 '72'2 7.22-2' '2 8p 2 'S 177 ) 7 ' 2!27 822- 12 8p 212'-.1. Bekannt ist,daß R' Gerschom's Sohn die Taufe empfangen hat. Aus der Fassung in derersten Quelle geht aber hervor, daß es eine Zwangstaufe war: p22> 7-72
i:22 71288 P72> 72'28 72'7 2727 7272-12' 122 8p 8277- 212"- '72- 7-72 P72' '7 '22
7212772 2122 721 782- 72P7 717 77p- '2-2787 (bei Nuräoslrui Nssä-Xuton III.
Nr. 886,.
Napoport hat diese Momente auf den ersten Kreuzzug bezogen (Biogr. d.Nathan Romi Note 46 ,. Da es aber aus Urkunden bekannt ist, daß N' Gerschomim Jahre 1028 starb (Xsrsra Oirsmsä. VIII. S.'I 07 ). so ist dieser Pragmatis-mus unhaltbar geworden. Man suchte einen andern dafür und glaubte ihn inder Verfolgung zu finden, von welcher Rudolph Glaber (bei Lougust, rsousilX. x. 34 ) zum Jahre 1010 berichtet. Allein dieser Bericht ist so vage gehalten,daß man nicht recht weiß, ob die Verfolgung die Juden zu Orleans oder die inFrankreich oder auch anders getroffen hat. Die ganze Darstellung des MönchesGlaber hat einen verschwommenen und historisch unfaßbaren Charakter. DieJuden bei Orleans (upuä Xurslianum) hätten einen Klosterdiener Robert be-stochen, einen Brief mit hebräischen Schriftzügen an den König von Babylonienzn überbringen, die Grabsskirche in Jerusalem zu zerstören, da die Christen denPlan hegten, einen Kreuzzug zur Eroberung Jerusalems zu unternehmen. Alsdann die Kirche wirklich zerstört wurde, sei die Unthat der Juden ruchbar ge-worden, und sämmtliche Christen des Erdkreises (!) Hütten beschlossen, die Judenans ihren Ländern zu vertreiben. Urals äivulAutuin ssb xsr ordsra unl-vsrsru-a, eoirmauni oirririurn Lürristia-norum oonssirsu äsarstum sst, rrb»muss äuäusi s-d iilorurn tsrris vsl sivibatibus lunäitus psllsi'subur.Liogus urrivsrsi oäio Iradibi, sxpulsi äs oivitabidus, ulil A'Iaälo trusiäutl,alii Zurvluibus nseuti, nom-ulll sbiaru ssss äivsrsu ousäs intsrsmsrunt
-itu ut. vix pauoi illoruirr in ords rspsiisnbur NoruLiro. Man weiß
nicht, was an dieser übertriebenen Darstellung geschichtlich ist. Zudem stehtGlaber mit diesem Berichte vereinzelt. Die übrigen zeitgenössischen Chronik-schreiber wissen durchaus nichts von einer so allgemeinen Judenverfolgung imganzen römischen Reiche. Diejenigen, welche aus Willen eine Verfolgung
fest) haben das Akrostichon: ,127 -2 11P22 und 1127 72 p 7 p' z2 iip22>.Salomo Luria hat ihm demnach aus ältern und (wie sich immer mehr heraus-stellt) authentischen, nur corrumpirten Quellen richtig bezeichnet: 817:7 pp22- '7
71712 '71221 7 21p 2 722721 77172 8,7-7 P27 72 7'277 P7W 72, und aus einer
andern Quelle: '71 817:7 iip8.7 '7 .i'.i (,,217 7>8n '71 ,17- '.17 '7 '»'2) 27 > 2 ' 2 i7--:22 817-7 iip.222 Daß R' Simon b. Isaak aus Mainz war und das Epi-theton 817-7 hatte, wird ans einer andern Notiz bestätigt werden.