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5 (1895) Geschichte der Juden vom Abschluß des Talmuds (500) bis zum Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027)
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Geschichte der Juden.

um den Gemeinden die elende Lage Sura's zu schildern und sie zu bewegen,ihre Beiträge nicht Pumbadita, sondern Sura zufließen zu lassen. Weil aberdie vier Sendboten, wozu auch Nathan gehörte, in Gefangenschaft geriethen,kam Sura in die Lage, sich selbst auflösen zu müssen. Das ist ein bündigerPragmatismus. In Spanien, wo man Geschichte sammelte, erfuhr man nachund nach, daß R' Chuschiel sich in Kairuan und R' Schemaria in Misr befindet;von dein vierten, der wahrscheinlich nach Narbonne, nach einem christlichen Landeverschlagen worden war, erfuhr man nichts. R' Nathan war für die Spanierverschollen, während er in Narbonne lehrte und dort ein Lehrhaus gründete,von dem die Spätern sagten: mriu.n b:7 rnm urr, nmn: . 72 : 7 p i'p u-n'(Benjamin Tudela x. 2). Kommen wir auf das Hauptthema zurück: WennR' Nathan zu den vier Gefangenen gehörte, so ist er ausgewandert nach 942,d. h. um 94ö. Und wenn wir das Moment berücksichtigen, daß Chanoch beider Gefangenschaft noch jung war, so kann man die Zeit derselben 918 50ansetzen. Die zersprengten Glieder Sura's gründeten also Lehrhäuser inCordova, Kairuan, Misr und Narbonne und bildeten neue Brennpunkte fürdas Talmudstudium. Dis Talmud - Exemplare von Sura ließ Chäsdäi fürSpanien aufkaufen, wie Dunasch sang: uiio bu ::, 7 i: .77,u an .ipir» 77777r'iooo nbw', was durch eine Notiz von Jbn-Abi-Osaibia bestätigt wird(nach Munk's Uebersetzung ^.rokivss israslibss 1848 p. 326 Note). NiaisHasäs-i' parviut s. ss xrooursr tont os gu'ii cissira.it su Fs.it äslivrss äss.suiks äs I'Orisut. War Nathan der Babylonier in Nar-bonne, so war R' Jehuda oder Leontin sein Jünger, und dieser wiederLehrer R' Gerschom's. Daher die tiefe Talmudkenntniß Gerschom's aus Tra-dition von einem Babylonier.

22 .

Dir Judenverfolgung nnter dem deutschen Kaiser Heinrich kl.und der Netter der deutschen Gemeinden Simon d. Isaak.

Die Büßlieder (Lsliskot) des N' Gerschom b. Jehuda, der Autorität derdeutschen Judenheit, klagen über harte Verfolgung und Tauszwang zu seinerZeit: pbp: aminn cw27 7w> 7' 7>buo 7'277 7770 ir.n 77w pn:7 znbso

P.7UI >7:7 0>7M 77P2I 7rp IN' 272:72 77U2 'bp2 N'7p 2IP2 . 2'27L2 oi'.n

nbsb 1'W7 nnnnrcn . 7bu bop7 PU L'72:u.7 . n:u7.77 :n:u: ,711277 1727 ,7'U7P72

N7sb 72727 L-Ip.7 >nbobi. Sein Zeitgenosse') und Mitrabbiner Simon b.

') Die Zeitgenossenschnft von R' Gerschom und Simon b. Isaak, welchebisher nicht für sicher gehalten wurde, ist aus einer Notiz bestätigt. Ephraimvon Bonn (120l>) theilt in einem Machsor-Commentar mit (Dukes Orient Litbl.Jahrg. 1844 sol. 232). der Erstere habe dem Letztem vorgehalten, er habeeine Midraschstelle übersehen: P 12--1 uipb bopi ix pwo u77i pp 22 > '77 .iwp.i 2:e>72 7

i-wrn 7:7 7p nnu 2.772' I'UI rn:u 711 bp 727 7>2'U722 2'771 2222"1 2'7 '«7 U71P7.

Diese Ausstellung bezieht sich aus das Pijut zum 7. Peßachtage (deutsch. Ritus:a-n'nu c'nbu7 nnu); in demselben werden allerdings die citirten Verse auf dieSündfluth angewendet: uipb bn:.72 7-brb m .772 2 . 7 'bp 72.77 717 >7222 opi 'eisr:o'po 7.72 727U1 2'7 mb U7P 2:72 b;7b b'7u 22 > 2 . Dieses Pijut trägt das

Akrostichon: Simon ben Isaak. Derselbe war demnach nicht bloß Zeit-genosse von R' Gerschom, sondern verkehrte persönlich mit ihm. Zwei Pijut-stücke (Otsm für das Zwischenfest deS Peßach und Lsrodot für das Wochen-