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5 (1895) Geschichte der Juden vom Abschluß des Talmuds (500) bis zum Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027)
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471
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Note 2t.

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Hauptquelle sagt :v2' -2-8 ->"277:, finden lassen. Es ist vielleicht Nathan

der Babylonier -722.7 P727 p-u. Aus der Filipowskischen Edition

des Jochasin erfahren wir, daß Nathan Babli in Narbonne lebte undein talmudisches Lexicon verfaßte unter dem Titel: 24 rrioli (p. 1741 >): qi7--2:n>2!2' 77x2 82:2722 -722.7 ;.72 '7. Allerdings kommt dieser Pasius auchim ^.ruost des Nathan Romi vor; aber dieser konnte doch nicht derBabylonier aus Narbonne genannt werden. Die Identität dieses NathanBabli mit jenem, von dem S. Schnlam mehrere historische Stücke über diebabylonischen Lehrhäuser, über den Exilarchen Ukba, seinen Streit und seineVerbannung, über Saadia und seinen Streit mit David b. Sakkat, über dieErnennung des Exilarchen, über die Einnahmen desselben und der Lehrhäuser,kurz über das jüdisch-babylonische Leben mitgetheilt hat, drängt sich von selbstauf. Aus der Fassung dieser Mittheilung geht sogar hervor, daß Nathan, ob-wohl ans Babylonien, nicht daselbst geschrieben hat: 7: 772.7 7.72 '7 728 7L-8-.82,2:7,- .7:72 L'ni 7 x 722: 7872 - .7:2 -H2.7 ,772- und weiter: 7872- 772 '7 7.2mM2> 12 7:7 1:2. Nathan stammte also aus Babylonien, wohnte aber und

lehrte nicht daselbst. Aus seiner Schrift hat sicherlich S. Schulam, der ersteHerausgeber des Zacuto'schen Jochasin die historischen Stücke entnommen.Sonst wüßte man nicht, woher er sie genommen, da Nathan schwerlich einefortlaufende Geschichte des Exilarchats und Gaonats geschrieben hat, sondernnur bei dem einen und dem andern talmudischen Artikel gelegentlich manchesHistorische tradirt haben mag.

Aus den erhaltenen historischen Stücken kann man auch entnehmen, zuwelcher Zeit Nathan Babli seine Heimath verlassen hat. Er erzählt von demTode Saadia's, und daß nach ihm sein Gegengaon R' Joseph b. Jakob fungirt

hat: .7-7-02 : 72 - 2 " 2,27.'- ;2 qrn- 7 2.72 7-77:7 '7 72 ': 77-22 772 !:; also 942 . Nathan

weiß noch, daß nach Kohen Zedek's Tod in Pumbadita zuerst Zemach b. Kafna't,und dann Kaleb (Aaron) Jbn-Sargadu fungirt haben: ,21- 772 .77-22 778 -:

;2 2^2 87,727 qv'.' ;2 272 (?) 1-778 Hm 7227 (?) 2'2'77 '2' '8222 72 7:2- N778 272

272872'. Der letzte trat inach Scherira) sein Amt an 12 ö 1 8 s 1 . 948 . Vonder Verkümmerung der suranischen Hochschule, welche so weit ging, daß Josephb. Jakob Sura verlassen und sich in Baßra niederlassen mußte, weiß Nathannoch nicht, was Scherira erzählt: 7-772 77777-8: 8-07:22 (2,2--' 72) qm- -7 77778:

tz'I8: 7^12 222)7 8-2727 7,2227 P82 P778 '7 >772 -7-28 72 7:77s 7 -b 7:.7 87: -7227

2.77 2-22-: 77-2 72'7!22 2'7> . Kurz, Nathan weiß noch nicht, daß die suranischeHochschule sich vollständig aufgelöst hat: 8.72-72 8-77.22 82-tz 8.72.7 777 (Scherira):in seinem Berichte existirt sie noch. Er muß also Babylonien verlassenhaben, als noch R' Joseph, der letzte Gaon von Sura, fungirte, d. h. nach 942 .Daß Nathan ein Suraner war, geht eben so gewiß aus seinen historischenStücken hervor, wie aus Scherira's, daß der Vers, selbst ein Pumbaditaner war.Wie Scherira für Pumbadita, so nimmt Nathan Babli Partei für Sura. Fragenwir uns, zu welchem Zwecks hat Nathan der Babylonier Babel, d. h. Suraverlassen? So ist die Antwort 772 .702277, d. h. er und seine Gefährten: R'Mose, der Begründer des Talmudstudiums in Spanien, R' Chuschiel in Kairuanund R' Schemarjah, der nach Misr verkauft wurde, wollten Gelder sammelnfür die verarmte Hochschule von Sura, weil Pumbadita alle Ein-nahmen absorbirte. Gerade der letzte Gaon von Sura.der nichteinmal R' Aaron, dem Gaon von Pumbadita, Stand halten konnte" (wieScherira ironisch bemerkt!, hat diese vier Glieder seiner verarmtenHochschule als Sendboten nach Europa und Afrika ausgeschickt.