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Geschiche der Juden.
bis 48 seine Stellung bei Hofe h„tte. Wenn PH. Lnzzatto weitläufig nach-weist, daß das Eintreffen des Namirez und seiner Großmutter Toda — vondem Dunasch' Verse singen, daß Chasdai es veranlaßt hat — erst in denJahren 958 — 59 stattgesunden habe, so spricht eine Quelle bei Almakkari da-gegen. Diese giebt an, daß Abderrahman schon in den Jahren 933 — 936 mitTuta (Toda) und ihrem Sohne oder Enkel Garcia (oder Sancho) zu thunhatte. Die Angabe lautet nach Gayangos' Uebersetzung (a. a. O II. 135):In t.ds vsar 322 (933) ^.nnusir rnacls an inaursion into tds inountainon-;äistriots (Ha.vs.rrs), rviranas Irs naarvdsä on 1?arnp1nna. (jnssn 1? u ts. IrckrsaäinA dis vsnZsanos, earns out to nässt dirn s-nci put dsrsslt' nnäsrdis porvsr, npon rvdied ünnasir invsstsä. dsr son Karoia rvitd tdssovsrsiAnt^ ot tds larrä. — In tds ^sar 325 (936) dsarinA tdat Lntad<^nssn ot Landsluvs-d daä. intrin^sä tds trsatz- sndsistsci dstrvssn tdstrvo, ^.nnasir invaäsä dsr dinAcioua, sudäusä tds grss-tsr parb ol it airckoornpsllsil dsr to askr psass. In der Thal, wenn man Dunasch' Verse genaubetrachtet, so sagen sie aus, daß Chasdai Namiro's Sohn mit Großen undGeistlichen halb als Gefangene nach Cordova gebracht und in Folge dessenauch die Königin Toda oder Tuta dahin durch diplomatische Künste ge-zogen hat:
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Der Aufenthalt des vertriebenen Königs von Leon, Sancho Ramirez, inCordava im Jahre 856—59, um sich von seiner Corpulenz heilen zu lassen undden Chalifen um Hilfe anzustehen, ihn wieder auf den Thron zu setzen (wovondie spanischen Chronisten erzählen), braucht nicht mit dem Factum, wovonDunasch sang, identisch zu sein.
2) Chasdai's Lebensende. PH. Lnzzatto setzt dieses annäherungsweiseins Jahr 996 und schließt es daraus, weil der, unmiltelbar nach Chasdai's Todvon einer Partei zum Nabbinen von Coidova erhobene Joseph b. Abitur inCordova unterliegend, sich zu R' Hat begab, und dieser erst im Jahre 998 Gaonwurde (Mottos p. 57). Indessen abgesehen davon, daß b. Abitur, ehe er zuR' Hai kam, sich vorher in andern Ländern und Städten aufgehalten hat, inBagana'd wahrscheinlich auch in Afrika und Egypten, so sprechen einigeMomente entschieden dafür, daß Chasdai noch bei Lebenszeit des Chalifen Al-hakim, d. h. vor 976 gestorben ist.
a) Als sich nach Chasdai's Tod (wie Abr. b. D. ausdrücklich bemerkt»,wegen des Rabbinats Parteien in Cordova bildeten, die eine an Moses' SohnChanoch festhielt, und die andere b. Abitur wünschte und b. Abitur in denBann gethan wurde, rieth ihm der Chalife, an den er sich gewendethatte, auszuwnndern, und bemerkte ihm. daß, wenn seine Unterthanen eine solche
*) Die Stadt wovon Abraham b. David spricht: .-unro im -wert- -firn
lautete arabisch eben so ".im'w, heißt jetzt Pechina nah bei Almeria und warehemals eine bedeutende Hafenstadt. Vergl. O-az-anAos I. o. I. 359, Note 122.Es ist also nicht Basna, wie Zunz ausgestellt hat.