sandtschaft bei Hofe angesehen war. Mose Jbn-Esra setzt in seinerPoetik den Anfang der Blüthe der hebräischen Poesie in das Jahr 4700 derWeltaera — 940 und zwar mit dein Mäcenat Chasdat's (Munk, Nobles surXdorilrvaliä p. 77, Note 2). Von Mose Jbn-Esra hat Jehuda Alcharisi seineAngaben über die Anfänge der jüdischen Poesie geschöpft (in laolcksiiioiiiNakams XVIII). Folglich muß Chasda't schon ini Jahre 940 ein Hosamtinnegehabt haben, um Mäcen sein zu können. Das wird auch von einer andernSeite bestätigt. Von den zwei Repräsentanten der Chasdat'schen Culturepochehat der Eine, Dunasch b. Labrat, mit Saadia in Verbindung gestandenund ihm metrische Verse gezeigt. Saadia war aber mit der Einführung desarabischen Metrums in die hebräische Poesie unzufrieden und bezeichnete es alsetwas Außergewöhnliches und Verwerfliches. Dieses Alles folgt aus einer Stellein Dunasch' Kritik gegen Saadia's (iipo ip 2:11 i::ir',i LIrv. Lolrröbsr) i,:in::i
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I!un starb Saadia 942. Folglich hat Dunasch schon um 940 gedichtetund sein Mäcen war Chasda't. Aus der Polemik der Menahemisten gegen Dunaschscheint hervorzugehen, daß der letzte gar Saadia's Jünger war: v" i'ipo 'i niii:L' i:: I'i'2iii 1'pr N'11 rip: .VN'.':: i:ipi i,22'2: lipro nii — ll'1'2' 12: li. lindals Dunasch gegen Menahem b. Saruk polemisirt hatte, war er etwa 30 Jahralt, so fällt die Polemik zwischen Beiden in die vierziger Jahre, und Beide wid-meten ihre Schriften Chasda'i, als er bereits Staatsmann war, und nicht einJahrzehnt später.
Noch entschiedener spricht Chasda't selbst dagegen, daß er eist in Folge derUebersetzung des Dioskorides, also nach 950 sich die Gunst des Chalifen er-worben. Wir haben jetzt zwei historische Urkunden an dem Briefe Chasdat'san den jüdischen Chagan der Chazaren und an dessen Antwort an jenen, derenEchtheit jetzt Niemand bestreitet. Chasda't sagt nun in seinem Sendschreiben,daß die Gesandtschaften des deutschen Kaisers, des Königs der Sklavonier unddes byzantinischen Kaisers an den Chalifen von ihm eingeführt wurden,durch ihn die Geschenke überreichten und von seiner Hand Gegen-geschenke empfingen; 12 - 2 : 22 ',: 1:21 :nipr in 212 L-i::i pi 2 i iwr-n -ir,:iii 2 i irnr.i ''' ipi:nn :2 i:n:i 'i'ip :-in :':iv'. Folglich war er zurZeit, als die byzantinische Gesandtschaft ankam (949), bereits Staatsmann undist es nicht erst in Folge derselben durch seine Leistung bei der Usbertragungdes Dioskorides geworden. Ja, nach Jbn-Adhari traf die byzantinische Ge-sandtschaft bereits im Jahre 334 d. Hegira — 944 — 5 ein (sä. 1. ll.
x. 229): — pi-wo,: i::nin onin ii >2 ioi 'in im (334 " 1:0 w) ni--i
irnrin 'in :i:i: p: :ni:: — "iv 2 : 2 oiin :nnr. Von den byzantinischen Ge-sandten erfuhr Chasda't das faktische Vorhandensein des Chazarenreiches, daser selbst bis dahin halb als Fabel betrachtet hatte: 12 - 2 - 22 ,: 'iiir- :n: 12 N ip1:11 ip :in' 2 ni u:i 2 in ::i 2 ins :i:: 11 : 21 :. Nach Jbn-Adhari (das. II.x. 234) kam die Gesandtschaft des sklavonischen Königs Hunn im Jahre 342der Heeira — 952 — 53 in Cordova an: 'ir> n 2 -i ioi 121 ,: 342 "iw 'si-n:in 'in "i:in,:xin, und auch dabei sungirte Chasda'i. Einige Jahre späterbegleitete Chasda't des Chalifen Gesandten Mohammed Jbn-Hussain an denHof des gallicischen Königs Orduvo b. Radmir (Jbn-Adhari das. p. 237):1'211 ;: piin 'i''pn- 2 in 'in irnein p: ;n: niioi poi 1012 :i,: (345 iw w) niwiin:in 'in i:ni:: ' 111 'in 211 : 2 ' 1 >'21 "i',:'i: 1 : 2 . Aus allen diesen Zeugnissengeht vnt Bestimmtheit hervor, daß Chasda'i' bereits in den zwei Jahren 940
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