Note 20.
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Mohammed Jbn-Jschak anders gelautet zu haben. Derselbe zählt nämlich unterSaadia's Schriften auch eine unter dem Titel aus (bei cts 8ae^ idiä. 357):nnhmpo ->e>p in: hnno^h^i onno, d. h. Schrift der Beweise und das sind zehnAbschnitte. Gerade so viel Abschnitte haben aber die Emunot. Folglich lauteteder Titel hnnonhn „ur^urnsnba."
11) Das nhz>-> -wo, das Abraham b. Daud citirt und von dem Abrahamb. Chija (in nh:o.-i nhro) aussagt, Saadia habe darin die messianische Zeitberechnet, (Einleitung zu dessen -vorn 'o x. X.), hat Saadia später als dieEmunot verfaßt. Denn bei Gelegenheit, wo er die Messiaszeit berührt (Abschn.VIII. > beruft er sich nicht darauf.
12) Die Schriften, für welche sich kein chronologischer Anhaltspunkt gebenläßt, sind folgende:
s,) Eine Uebersetzung der Mischnah ins Arabische mit einem Commentar.Daß Saadia die Mischnah übersetzt hat, erfahren wir aus einer Notiz desTouristen R' Petachja aus Regensburg (um 1180). Er berichtet in seinem owo:In Irak bedienten sich zu seiner Zeit die Kundigen der Erklärung Saadia'szur ganzen heiligen Schrift und zur Mischnah: mipo w.vs onoih höro'iro nvp.-i hoo Da wir nun wissen, daß Saadia's Erklärung
und Uebersetzung der Bibel in arabischer Sprache vorhanden war, so war wohldie zu Mischnah ebenfalls eine Version. Mohammed Jbn-Jschak scheint eben-falls von dieser Mischnahübersetzung zu sprechen, indem er unter Saadia'sSchriften eine mit folgenden Worten aufzählt: pr 'nhnnhn reo im vorn rnoonrL'o '.rxrmrn. Wörtlich: „Die Uebersetzung des dritten Theiles des jüdischenGesetzbuches von der andern Hälfte der Thora mit Erklärung." In dieserFassung hat der Satz allerdings keinen Sinn. Man muß vielleicht mnim statthnh'n'n emendiren, und der Satz würde dann heißen: „Die Uebersetzung deszweiten Gesetzbuches, nämlich von der andern Hälfte der Thora oder des Juden-thums." Der Pentateuch — dessen Uebersetzung von Saadia Mohammed b. I.erwähnt hat: orw nho xpo: "-mrinim -vorn — bildet den einen Theil der Thoraim weiteren Sinne oder das Judenthum, und die Misch na h oder das traditionelleGesetz des ins -wo bildet den andern Theil desselben. Das Wort no.xwo sagtaus, daß die Uebersetzung von einer Erklärung begleitet war.
d) Eine Hodegetik zum Talmud: vohnn wo-:, citirt von dem SammlerBezalel Aschkenasi (vergl. Ausulai 8olisiii Ua.-6lsäc>Urn sä. Lsn-äuood 1. II.d. 16. Nr. 59.).
s) Mehrere talmudische Abhandlungen über civil- und eherechtliche Themata.Bekannt sind: a. rinuL'.n D, das schon Scherira erwähnt (Nssp. 6-aorärnpix '->pL> 17 b. Nr. 11 und wohl auch 15 b. Nr. 30: nnpo 'o umin vsoo nuxmüber Scheidebrief). L. pipen 'o, citirt von Me'iri Einleitung zu Abot sä. Sternx. 17: vp,-> ri'.-n w'po pn no.xh i-ono> pipsn oooo h": ,-oipo '->o ohop p:
'soipnoi omnnnpo 'mpo von o'pihn n.n: onoo mb n: o'i'pro: ovoio oho im n'.nnpnpsn 0 ", :h onoh hinLm: o'opoo zn: pmn mm Handschriftlich in der
Bodleiana liegt ein Werk Saadia's über Erbschaft: nmvohn onno. — ü. EineSchrift über verbotene Ehegrade citiren Karäer von ihm (bei Pinsker S. 174Note 1). Ob Saadia auch ein besonderes Werk über Eide (nipwe' mo) ver-faßt hat, wie Rapoport behauptet (Biographie Note 20) ist nicht sicher. DasCitat von Isaak Albargaloni spricht nicht von einer Schrift Saadia's. Ob dieompn und nipwe- in Versen, in einem Parmensischen Codex (Dukes XaoUalXiärirlllrn S. 2) Saadia angehören, ist zweifelhaft. Die talmudisch-juridischen