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Geschichte der Juden.
ssnpLhx 'Msuh'n 'S 1^11 ,-,'hp ^PSNPX! 'S!. Ferner berichtet er, daß dieJuden deswegen in Parteien auseinandergingen: tmh"-nh sm>h>,' ps soi,s) smm;und endlich, daß die Parteien ihre Streitsache vor den Wesir Ali b. Jsa undin einer Sitzung mit anderen Wesiren und Richtern brachten: oh'ns w mscnn".-mrphm nnsnbn 'c>>p ;s 'hp wohn. Diese Sitzung kann aber nur
zwischen 920 und 32 geschehen sein. Denn im Jahre 928 wurde Ali b. Jsa ab-gesetzt und verhaftet (Weil, Chalifen II. 558 f.) und gelangte erst wieder zuAnsehen im Jahre 930 (das. 586). Im Oktober des Jahres 932 wurde derChalife Almuktadir ermordet. Bis zu Almuktadir's Tod hat sich also Saadiabehauptet; denn Nathan Babli referirt sehr genau: Der Gegen-Exilarch Hassan-Josia hat sich drei Jahre gehalten: msU) (m'am' nmi sis m:< wo) mn.
Folglich hat sich Saadia eben so lange behauptet. Die Verbannung Hassan'snach Chorasan, d. h. das Unterliegen der saadianischen Partei, erfolgte also erstdrei Jahre seit dem Beginne des Streits. Es ging demnach von Muktadir'sNachfolger aus, dem schäbigen, habgierigen und verworfenen Chalifen Alkahir.Während dessen ganzer Regierungszeit unterlag Saadia. Denn Alkahir regiertevom November 932 bis April 934, und wenn man von den sieben Jahren, derDauer des Streites, die drei abziehet, in welchen sich Saadia behaupten konnte,so fallen von den vier Jahren der Amtsentsetzung, zwei unter Alkahir's undzwei unter Alradhi's Chalifat. Die Versöhnung fand nämlich statt 936 (nachNathan). Es ergeben sich daraus folgende chronologische Data: 928 — 30Saadia in unbestrittener Funktion des Gaonats 930 — 32. oder 33mit dem Gegen-Gaon Joseph Bar-Satia und 922 (3) — außeramtlicher Thätigkeit.
10) Die religionsphilosophischs Schrift Drnnnot verfaßte Saadia im Welt-jahr 4693: nrs s'shn 's an 's shiph pn >s hsv.i hsp' sum 'hm, (I, 5
nach der richtigen Lesart des de Rassischen Codex Nr. 83; in unseren Editionenfalsch "shsis). Da nun Saadia die ^.sra, vaunäl ein Jahr später ansetzt (o.S. 460), so fällt die Abfassung ins Jahr 934, d. h. während seiner Amlsent-setzung. Dieses Werk verfaßte er sicherlich in Bagdad. Diese Stadt hatte erim Sinne, wenn er aufstellt (in der Einleitung): s'psr- psn>-, mp c>ssw sr'nsi'Vp'L' nm psn hn zhisw m i>s 's nnin. Daß Saadia in Bagdad war und dorteine Sonnenfinsterniß beobachtet hat, sagt uns Jbn-Esra in dessen os^m rissn(0. III.): nm ni> sns^ss wQvn isissp psss ,sns 's S 2 M pxm ,-,p 2 ;s hpshw.-i rips. Es ist vielleicht die allgemeine Sonnenfinsterniß vom Jahre 934am 16. April, Mittwoch 4 Uhr 30 Minuten (im Verzeichniß der in den Geschichts-büchern angemerkten Sonn- und Mondfinsternissen). Man sieht daraus, daß voneinem Leben im Verstecks keine Rede sein kann. Saadia hält sich während seinerAbsetzung in Bagdad auf, von seinen Freunden geschützt. Sonst wäre auchNathan's Relation unverständlich, daß die Versöhnung dadurch erfolgte, weil einMann, der einen Prozeß hatte, Saadia zum Schiedsrichter gewählt hat. Wiekonnte Saadia gewählt werden, wenn er sich in einem Versteck aufgehalten habensollte? Was Abraham b. Daud erzählt, Saadia habe seine sämmtliche Schriftenim Verstecke verfaßt, reducirt sich darauf, daß er die Emunot in Bagdadgeschrieben hat, vielleicht auch etwas früher, im Jahre 933, seinen Commentarzu 4s2iraü. — Nach Munk (Mottos Zur Jaaäis. x. 16) lautete der arabischeTitel der Emunot: osnpmphm isnnsüh.'! snns. Der Titel scheint aber nach
Scherira referirt, der Gegen-Gaon sei nach Chorasan verwiesen worden:;ns->sh m-.m. Dieser PassuS scheint in Nathan's Bericht ausgefallen zu sein.