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Geschichte der Juden.
haben, die seinen Rnf als Talmudisten begründet haben, sonst wäre man inBabylonien nicht darauf gekommen, ihm die die Gaonwürde zu übertragen, dievor Allem eine tüchtige talmudische Gelehrsamkeit erforderte.
6 ) Zwei antikaräische polemische Schriften, die eine unter dem Titel axnai'llnrn (hebr. naa.n.a, znao.n -wo) und die andere '.myao p ' 7 p ai 7 x anno. Gegenwen das erste gerichtet war und wer der sonst ganz unbekannte Jbn-Saka-wijah war, läßt sich nach den bis jetzt zugänglichen Quellen nicht entscheiden.Daß die saadianischen Schriften Repliken waren, geht ans deren Inhalt teil-weise hervor. Saadia hatte darin die anthropomorphischen Agadas gegen dieAngriffe der Karäer gerechtfertigt. Das sagt uns Mose Jbn-Esra (inoL-an mnv, Zion II. x. 137): px iL>x n:-oxi onaaa 7 "ia wma.-iL» nv )ax
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o'viaxon nproL». Näheres erfahren wir darüber, daß die Einwürfe Saadia'sgegen die Angriffe eines Karäers auf die Agadas und das Schiur-Komah ge-richtet waren. Er behauptet, die Agadas wollen nicht Gott anthropomorphisiren,sondern haben „das geschaffene Licht", in welchem sich die Gottheit zeitweisemanifestirt, im Auge. Die Echtheit des Schiur-Komah sei nicht bewiesen, aberselbst wenn es echt wäre, könnten dessen Angaben sich auf dieses geschaffene Lichtbeziehen (Einleitung des Jehuda b. Barsilai zu seinem Jezirah-Commentar, mit-getheilt von Luzzatto in G. Pollak's - 71 p p. 696): '7 )p inx a°>o
nnvm NM7 pmo V.7 2.7L> a:vbn.i '«an 7UXV 7 NX NW PU! 77 NL- i» .7'7po
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xwon 7:x x'.n — bvx.7 .71 mix pan xi> a.na xrna man na NLXN xn bx'nnaxnnann a>a'E 0 x 1 — x:n xina n:x o>x>a-a 1 X 7 L' n:x i>a >a nxnni pan zxaiai — n'nannoip nip'D 7 p. Gerade diese Angriffe machte Salmon b. Jerucham in seinempolemischen Pamphlet (Nr. XV bis Ende). Es beginnt mit den Worten na--naninn'? )an na acha 'a anrpL nnp amaxi anix n^ax 7 'Nian. Unter Andern führter auch die Agada von R' Jsmael über bx-nnax an und polemisirt weitläufiggegen das Schiur Komah (vergl. Frankel's Monatsschrift Jahrg. 1859, S. 69 ff.und das. 109, Saadia's Ansicht über Schiur-Komah). Wenn, wie Munk auf-stellt, das inan Saadia's auch das Kalenderwesen behandelt und dis rabbanitischeAnsicht vertheidigt hat, was durch eine lange Stelle daraus, von Jephet citirt,bestätigt wird (bei Pinsker S. 38, Note I ff.); so kann auch dieses gegen Salmonb. Jerucham's Angriffe gerichtet gewesen sein, der diesem Punkte mehrere Ab-schnitte widmete (V.—X.). Es ist also kein Zweifel, daß das non axna gegenSalmon b Jerucham gerichtet war. Wie dem auch sei, so ist es gewiß, daßSaadia das inan noch vor seiner Uebersiedelung nach Babylonien geschrieben hat.Denn es ist, wie aus einem Citat bei Abraham b. Chija (iwp.i -wo sä. London1851 x. 96 f.) erhellt, im Jahrs 927 geschrieben: io, bi n'ipo M px.in 0 x 2 m
NX 7L'X NXI.7 .7W.7 — '77p PL'77 ">2X1 7 7 7.7.7 7 70 X7P17 7727 7-7 ripibnn.nuowom) o^ip nx '777 win n n:v x>7, oi77:o7)x N'7bo7 . 7 ") 7 .-;7x nw x>7 non na7°>nn NX'777 a-'n o-aannL' a>nnx wn. Es ist also ein Jahr vor dem Antritt
seines Gaonats geschrieben. Wahrscheinlich ist auch die Schrift gegen Jbn-Sakawijah in Egypten verfaßt; denn nach der Uebernahme des Gaonats hatteer mit inner» Feinden genug zu thun, um Muße für auswärtige zu haben.
7) Auch die Schrift gegen den Ketzer und ersten Bibelkritiker Chiwi Al-balchi hat er noch in Egypten verfaßt. Wir haben oben gefunden, daß dasCitat bei Jehuda b. Barsilai aus Saadia's Schrift gegen einen Ketzer demnon entnommen ist. Zum Schluffe dieses Citats heißt es: -o777x mn ->ox nxn