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5 (1895) Geschichte der Juden vom Abschluß des Talmuds (500) bis zum Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027)
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Geschichte der Juden.

n8oc> NNNLN 1M2.1 ll-N.N ISO 8p m8 8w' n8 NNN w'wl' Nppll '8p00 m8^ kjNWI 1V10

pv 1 'NI 212 rrn w pp u' 2 -> 8p P'PN' v:V WIN P'NN pp i:'on '.-,. Saadiaverfaßte demnach diese Schrift um 915. Einen Passus aus Saadia's Schriftgegen Anan hat der Vers, des mnnpn ,ri8n erhalten; lbei Pinsker S. 103 vergl.das. 98.) Ob er noch vor dieser Zeit gegen den Karäismus polemisirt hat,hängt von der Richtigkeit des Datums ab, in welchem Joseph Roeh sein Werknmv verfaßte. Denn darin hat dieser Saadia angegriffen. Nun circuliren überdas Datum der Abfassung zwei Lesarten p'nn und r"nn. Wenn die) erste richtigwäre, hätte Joseph bereits 910 Saadia angegriffen, und dieser hätte schon imachtzehnten Jahre Antikaräisches verfaßt.

2) Ewald behauptet, Saadia habe unter allen biblischen Büchern zuerst diePsalmen ins Arabische übersetzt und mit einem kurzen Commentar begleitet.Dies soll aus der Nachschrift zur Psalm-Uebersetzung hervorgehen. (Beiträgezur ältesten Auslegung I, 5). Sieht man sich aber die Stelle näher an, so sagtsie dieses nicht so unzweideutig aus. Saadia spricht aus, er hoffe mit seinerArbeit ein gottgefälliges Werk gethan und sich bei Gott Lohn und Sündenver-gebung erworben zu haben: rw >8p, nrno 'ppp sma 12 nnppp mp '8p

:'n 8 n ".-wnrmn >r, d. h.dafür, daß wir vorher den Sinn einiger von seinen(Gottes) Schriften erläutert oder ausgelegt haben und daß wir, mit der Hoff-nung ans ihn, es vollenden werden." (Ich verdanke die Copie dieser Stelle derGefälligkeit des Herrn Prof. Rüdiger, der im Besitze des saadianischen Psalm-Commentars ist). Ewald bezieht die Stelle nur auf die Psalmen, während sieauf die ganze heilige Schrist geht. S. hatte schon einige Bücher übersetzt undcommentirt und hoffte die übrigen eben so zu behandeln. Kaum läßt es sichdenken, daß S. mit dem Psalter begonnen haben sollte. Es scheint vielniehr,daß er mit dem Pentateuch den Anfang gemacht hat. Wie dem auch sei, so istes gewiß, daß Saadia die exegetischen Werke noch in Egypten verfaßt hat. Ehewir zu dieser Beweisführung schreiten, muß bemerkt werden, daß er zu denIlebersetzungen auch kurze oder längere Erklärungen beigegeben hat, wie ans denPsalmen- und Hiobcodices hervorgeht (vergl. Munk Motivs sur 8 s.aäia p>. 7,Note 2 und Ewald a. a. O.). Zum Pentateuch war gewiß ein Commentar bei-gegeben, wie Jbn-Esra (Einleitung zum Pent > bezeugt, indem er dessen Digres-sionen in der Schrifterklärung tadelt: u-iiwri n 8 :r.n pnp mapo '1 >n 8 p nm.i .-, 8 ' 02 p,rn-mn nipp o'pon nnms '.m. Saadia selbst beruft sich in seinem rmwx auf seinenCommentar zur Genesis (I, 1 Ende): nwisp 'nonrv nr> 0.12 rninn nvnp '8 L"

"ML-P ON22N ll'inn PIN 'p8rn '1'N 8p 'NML>NP1 NN'2' leo N>1P'°>P NN21 n'L-nna

'NWN (auch II, 3). Er hat also im Commentar zur Genesis sieben Beweise fürdie zeitliche Entstehung der Welt (o8ipn w:in) beigebracht und die Ansicht von derEwigkeit der Welt s. xarts rrnts widerlegt. Salmon b. Jerucham bezeugt, daßSaadia in der Erklärung zum ersten Capitel der Genesis sieben Beweise für dieNothwendigkeit der Tradition neben der schriftlichen Lehre aufgestellt hat (III, 9):c'ppp nnrin np 8pp n:i nwnp- :8 n'L>nna pnnsp nw» nipinon nimn npas orwnwnn 8 i n'nr>n 8 nn 1081 pp'nn 8p nnp nirp8 n:nr8. Gegen diese zwei Schriften,das pp '8p Pin8n pnnp und das nwn-w pnnr ist eigentlich Salmon's Polemik ge-richtet. Nun war Salmon b. Jerucham, als er diese polemischen Verse schrieb,noch jung, wie er selbst angiebt (II, 5): onrn > 8:8 mmup nrm onm n> 2'8 >m n>prnm8ip8 np-nn nn: mono x8 o'Lpnn s>o nprp n>npr> nun mn. Salmon's Geburts-jahr ist uns jetzt ungefähr bekannt ans der Mittheilung einer Mukadamah beiPinsker (Likute S. 81). Er feierte im Jahre 1209 8s1sueiäs,ruin. sein dreizehn-jähriges Bundesfest 898, ist also geboren 885 und war sieben Jahr älter als