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5 (1895) Geschichte der Juden vom Abschluß des Talmuds (500) bis zum Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027)
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Note 19.

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(oder R' Zadok) zu recurriren, sondern Zemach Gaon hörte Nachrichtenvon Zeitgenossen über Eldad, die sie von Augenzeugen vernom-men hatten. Es fragt sich also nur noch, ob Eldad Zeitgenosse eines derbeiden Gaonen Zemach am Ende des neunten, oder des Zemach in der erstenHälfte des zehnten Jahrhunderts war. Eine Notiz in dem Sendschreiben desjüdischen Ministers Chasda't b. Schaprut an den Chazarenkönig löst diesenZweifel. Dieser berichtet,zur Zeit unsrer Väter kam zu uns nach Spanienein Mann vom Stamme Dan, der hebräisch sprach re.: tzs: ii'inu 'v'm

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L- 11 P 1 PW °>1 111 Obwohl Eldad hier nicht genannt wird, so ist es dochklar, daß von ihm die Rede ist. Eldad war also in Spanien zur Zeit vonChasdai's Vätern: iviwu was zur Zeit seines Vaters oder Großvatersbedeuten kann, aber keinesweges zu Chasdai's Zeit. Chasda't war aberbereits im Jahre 940 im Dienste des Abdulrahman (wie weiter nachgewiesenwerden wird). Folglich kann Eldad nicht Zeitgenosse des Zemach b, Kafnaigewesen sein (936 38), denn dann wäre er auch Zeitgenosse Chasdai's ge-wesen, und derselbe hätte nicht schreiben können: Eldad sei zur Zeit der Väternach Spanien gekommen. Damit ist auch widerlegt, was Landauer und Munk(biotüvs sur ^.boulwullä. p. S7, 60) behauptet haben, daß Eldad Zeitgenossedes Commcntators des ii'r> isv, d. h. (wie kritisch sicher ist) des Dunasch b.Tamim gewesen sei, weil nämlich der letztere im genannten Commentar aus-sagt, er habe durch Abudani und David aus Fez das Buch Jezirah nebstSaadia's Commentar empfangen, und daß er von den Bene Ha-Dani Prin-eipien der Sprachvergleichung gelernt: vini in: 'imn ^niL» pixi ivix p':iV ip

^ lll^ip II 1PP1 'IIII'LI ,1'IPO '1 'LH 11NL 11 1LV lll'i M'1'1 0UL IVIHL 1'IL-

^UIL-' P 1 XO 1 V^ 0 M 11 V 11 ' 11 . Es ist aber entschieden falsch, daß Dunasch b.T. mit Eldad in Rapport gestanden hat. Dunasch war ein Zeitgenosse Chas-däi's, wie Munk selbst angiebt (1. <r. x>. 52). Aber Chasda't war nicht Zeit-genosse Eldad's, sondern lebte mindestens eine Generation später, also eben soDunasch b. T. Es ist mir auch ganz unbegreiflich, wie Kritiker darauf kommenkonnten, Eldad den Daniten mit dem Abudani im Jezirah - Commentarzu identisiciren. Der Verfasser des Commentars, der in Kairuan lebte, wußterecht gut, daß Abudani und sein Genosse aus Fez stammten: ivimi vis,

und doch soll Eldad den Kairuanern haben aufbinden können, er sei weither, vom Stamme Dan? Es liegt nicht viel daran, zu untersuchen, werAbudani war, aber mit Eldad ist er gewiß nicht identisch. Einen überzeugendenBeweis dafür, daß Eldad dem 9. 8use. und nicht dem folgenden angehört,liefert eine Notiz bei dem Karäer Ali b. Jephet. Dieser tradirt: Sein Groß-vater Ali (Jephet's Vater) habe eine Erklärung von Jehuda b. Koraisch adop-tirt: 'i>p 'io i::pi iriui ipii^ii "i'i L-'ii^p zi mi' "ii "iv iLu 'piiniI'INU ji' 11.1 1'"1 1 Q 121 (bei Pinsker S. 65): Nun war Jephet ein jüngererZeitgenosse Saadia's (920 80). Folglich lebte sein Vater um 900 und Je-huda b. Koraisch noch früher. Ben-Koraisch verkehrte aber mit Eldad (wieoben angegeben).

Haben wir gefunden, daß Eldad dem neunten und nicht dem zehnten Jahr-hundert angehört, so ist es eigentlich gleichgültig, an welchen der beiden GaonenZemach die Kairancr sich in Betreff desselben gewendet haben, da beide Zeit-genossen waren und fast zu gleicher Zeit fungirt haben. Indessen scheint es, daßJbn-Jachja Recht hat, wenn er angiebt, die Anfrage war an den Suranergerichtet. Wir finden nämlich, daß der Zemach von Sura mit den Kairuanern