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5 (1895) Geschichte der Juden vom Abschluß des Talmuds (500) bis zum Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027)
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Geschichte der Juden.

passen, daß diese Juden tatarisch oder türkisch sprachen, und daß sie indieser Sprache predigten: (-np l.) wip xnaom v-opn pL>7a nir-iia pnnw(So in der. Oonst. 1516. In den übrigen falsch: 012 siL^a).

Das Wichtigste an dem ganzen Eldad ist die Bestimmung seines Zeitalters.Es sind drei Data dafür vorhanden: 1) In der Edition von Sonst. 1516 kommtzum Schluffe vor: Eldad habe den Bericht nach Spanien gesendet im Jahre43: o'pa-m ruv 1120 °, ii7x i:L>. Damit läßt sich allerdings

nichts anfangen. 2) Jbn-Jachja (in n^7v) hat in seinem Exemplare eine voll-ständige Zahl gefunden. Auf die Aufrage der Kairuaner an Zemach Gaon,antwortet dieser, er habe durch Tradition von Isaak Gaon vernommen, daßEinige Eldad um 646 886 chr. Z. gesehen haben: r,' w ipi 022 iv r'L-.ni'21 1 N 2 N 1 UIN 1 L 2 MV 2 V px: pnr' Dadurch wäre

allerdings das Zeitalter genau bestimmt; allein diese Zahl findet sich in keinereinzigen Ausgabe, und selbst ihre Echtheit zugegeben, hat man keine Gewißheit,ob sie nicht corrumpirt ist. Man hat auch an der Zahl gemäkelt; Rapoport liestdafür 860. Landauer und nach ihm Fürst und Jellinek lesen dafür o"inund verstehen darunter die seleucidische Aera mit Hinzufügung der Tausend,also oin 'x 1248 8s1. 937. Also wieder Ungewißheit. 3) Wollte mansich an den Gaon R' Zemach halten, so treten andere Schwierigkeiten entgegen.Es hat drei Gaonen mit Namen Zemach gegeben: Zemach b. Paltoj vonPumbadita (872 896), Zemach b, Chajim von Sura (889 896) undZemach b. Kafnai von Pumbadita (936 38). Diejenigen, die Eldad inszehnte Jahrhundert setzen, halten sich an den letzten Zemach. Zwar giebt Jbn-Jachja genau an, die Anfrage der Kairuaner sei an Zemach von Sura er-gangen: X' 0 N 2 xnllaw 11 NZ N 22 111 ^x . 1 XW 222 V IXII'P^X U 2 ni>xe: 0W217, ,i>x.Allein mit diesem Punkte steht Jbn-Jachja, dem die Kritik nicht viel traut,allein und wird von den Editionen nicht unterstützt, welche einfach die Lesarthaben: an Zemach Gaon, ohne weiteren Zusatz. Aber selbst wenn man daranfesthalten wollte, so zerbricht Jbn-Jachja selbst die von ihm gereichte Stütze,indem er erzählt: Dieser R' Zemach habe von einem Gaon R' Isaak gehört,daß Einige Eldad im Jahre so und so viel gesehen. Eldad muß also, sofolgert Herr Rapoport, viel älter sein als Zemach, der ihn nur xsr tra-äitiousrn. kannte. Man müßte dann das Zeitalter dieses Isaak Gaon unter-suchen, aber dann käme man in neue Wirrnisse ohne Ausweg.

Um Gewißheit über diese Datumfrage zu erlangen, müssen wir von sichernPunkten ausgehen. Sicher ist es, daß die Kairuaner, welche eine Anfrage auR° Zemach richteten, von Eldad, als einem in ihrer Zeit aufgetretenenManne sprechen: 11 ^ ivr-i inx r^x ivva umx^ xnu und weiter

U 2 V U 2 N 2 -^ MURMLN (vergl. 0 . S. 472). Die anfragenden Kairuaner,

Eldad und Zemach Gaon sind demnach als Zeitgenossen anzusehen. Jbn-Jachjahat aber die Antwort Zemach's entweder mißverstanden, oder eine falsche Lesartvor sich gehabt. Die Richtige lautet nach der säitio priuosxs, wie oben ange-geben: >n: 117X '2 M 2 V .nnllL- x:aii pnr' 1120 , d. h.

Zemach antwortet den Kairuanern, Eldad sei ihm bekannt durch das,was er von einigen Gelehrten über ihn gehört, die sich's vonAugenzeugen, R' Isaak und R' Simcha, erzählen ließen. Dieseweitläufige Zsugenangabe faßt Jbn-Jachja kurz zusammen in dem Satz: 1 x 1ii^x 1 x 2 px: zmr' 'io L" w. Hier ist überhaupt das Wort

lixr zugesetzt, und der zweite Augenzeuge norM x:a-> unterdrückt. Dadurch istRapoport's Annahme widerlegt. Wir brauchen nicht auf einen Gaon R' Isaak