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5 (1895) Geschichte der Juden vom Abschluß des Talmuds (500) bis zum Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027)
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Note 19.

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Daß demnach Alles, was Eldad von seinen Reisen und Abenteuern, vonden noch vorhandenen Zehnstämmen und von den Usus Nosstis am FlusseSabbation erzählt, eitel Erfindung ist, versteht sich von selbst. Es gehörtemit zu seiner Rolle, darzuthun, daß das ursprüngliche Judenthum anders ge-staltet war, und daß es sich noch rein bei den Stämmen erhalten habe, die nochvor der Vertreibung der Zehnstämme ausgewandert sein sollen. Seine Er-findungen sind theils in dem Sendschreiben der Kairuaner an Zemach Gaon,theils im Lse5kol des Hadassi und theils in den zwei Recensionen nieder-gelegt, die unter dem Titel ni.n iso circuliren (gedruckt zuerst in eineritalienischen Ausgabe entweder von Conat oder Pesaro und Ferrara: OrientJahrg. 1846 Literb. Nr. 31; Constantinopel 1516, 1519 und zuletzt von äsl-Unck Lst Halniärassla II. III.). Die Verschiedenheit der Relation rührtwahrscheinlich davon her, daß Eldad an jedem Orte, wo er sich aufgehalten,entweder geflissentlich oder von seinem Gedächtnisse verlassen, anders erzählthat. So kommen in Lsodirol <Nr. 60) Züge vor, welche in den andernSchriften fehlen. Uebrigens beruhten Eldad's Angaben auf Thatsachen, die ergeflissentlich erweitert hat: nämlich auf der Thatsache von der einzigen Existenzeines jüdisch-himjaritischen Reiches und unabhängiger Stämme in Arabien,ferner auf der Thatsache von dem Vorhandensein des jüdisch - chazarischenStaates, und endlich aus der Thatsache von der Existenz kriegerischer jüdischerStämme in Ostcharasan bei Nischabur.

Wenn Eldad vier Stämme nach Kusch und Chavila verlegt, so wählteer den Schauplatz des ehemaligen himjaritischen Reiches. Wenn er die StämmeEphraim und Halbmanasse auf den Bergen in der Nähe von Mekka oder Medinahwohnen und sie kriegerisch auftreten läßt, so liegt dem die Nachricht von denkriegerischen Stämmen Nadhir, Kuraiza und Chaibar zu Grunde: onen llovn

Vm nrv o.-M irm nLnbs Mm 'iwz an: " iwch bibsb. Andere zweiStämme verlegte er direkt nach dem Chazarenland: nLv.v 222- «rni 222",pxiw, xrvi nwioni ev a.m ipn pu ix o.m o'nno piuo

0L ll.nb. (So lautet die Stelle in der. Oonst. 1516, in den anderen Aus-gaben steht v"-np statt o"-iiw und in der. Oonsk. 1519 gar o-io:, mitdem Zusatze: v'wxn pmi. Aber die Lesart empflehlt sich

am besten). Die Nachricht über die Chazaren dürfte das noch am meisten historischBegründete in Eldad's Erzählung sein, freilich mit Ausnahme des Hauptpunktes,daß dort der Stamm Simeon mit noch einem andern gewohnt habe. ZweiStämme Zebulon und Reuben versetzt Eldad nach dem Gebirge pvis und läßtsie türkisch sprechen: 21:: pmi (i°m°> Var.) i.-w mnn pinm

iip ll.n'nw'ro br ox mvnbv r>r',xi p-oiv in. Das erinnert

an den Bericht Benjamin's von Tudela, welcher von einem eingeborenen Judenhörte, daß unabhängige kriegerische Juden auf den Gebirgen Nischaburwohnten, welche (im 12. Lasoränin) ein Bündniß hatten mit den Ghusen oderungläubigen Türken. Diese Juden bei Nischabur oder Ostchorasan wolltenvon den Stämmen Dan, Zebulon u. s. w. abstammen (IbinsrariuiL. ch.sid.sr Text 73 f.): vMn ov» r": 1122': an 2'ir>x:

(Lücke) 2>^2L> .nxriti 2:22': >2x2 '2 2N2m: 22-2 2.22» 222

n'22 2.2^ »n 212222.2 111 (nr l.) 212 p2sb .22222^ 2'2ch.2i 222 b:x 2.2'bx

vw 2>222' 2'21.2'21 2122-1 '->.n 1.122- 2>- 12128.1 2S12 2-x. Es ist ganz dieselbe

Schilderung wie bei Eldad. Man muß also in Eldad statt 1.1-22 oder 12.12 cor-rigiren 12x22. Denn Nischabur gehörte zu Ostchorasan. Dann würde auch