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5 (1895) Geschichte der Juden vom Abschluß des Talmuds (500) bis zum Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027)
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Geschichte der Juden.

"11-N2 niiw. Ganz dasselbe berichtet Almokammez (freilich bei seinem Epito-mator verdunkelt). Die ganze Stelle lautet- Im Gegensätze zu den Saddu-cäern, welche Gott körperlich faßten: im22n 1x2 (p2,22^.1 znii2 p 111) 2- 122,

2212-22 l'IILL IL'N 11111 112L2 LN >2 p'212 PS'O12 LN nb >2 211^2 o'nbn^ NI ^lil2NN NIL NL'N inbrin NIN 2121 2'2ni>2 nrpllb L'1122 LN >2 L'NLIN 11PI 2>11221 2>W2L2

'N5NNN P 222 12 N 22 211P1. Auch aus einem Citat bei Joseph Roeh sehen wir,daß Benjamin Nahawendi annahm, Gott habe zuerst einen Engel erschaffen,und dieser Engel sei der Weltschöpfer: nno e>"i> 'n 'L 12m nwn >1:112^.1 P222 >1211

L^L LNNN 22^1 PNNNI 2'2'2>1 IN' bp llblpn NN NIL znb 2.11 znb2.

Diese Lehre von der Verwerfung des Antropomorphismus (Muschabbiha)und der allegorischen Auslegung der Thora ist ganz die der mohammedanischenMutazila. Wir sehen daraus, daß Benjamin Nahawendi, so wie Judghan, derden Kadr (lldsrurn ai-biti-iura) behauptete, Mutaziliten waren und eben so derenAnhänger, die Judghaniten und Makarijiten. Damit stimmt Makrizi's Berichtüberein, daß die Karäer (Ananiten) die strenge Gotteseinheit und die Gerechtig-keit behaupteten und die Vergleichung Gottes verwarfen, d. h. sich der Theorieder Mutaziliten angeschlossen haben: i'22-ibn wn bipim i>ii,-Hn2 bzii "i2n2n>-bno(bei äs 8 ao^ Text 116 ). Dasselbe berichtet Maßudi, der die Ansichten derJuden seiner Zeit aus Umgang mit ihnen sehr gut kannte, daß dis KaräerMutaziliten waren: ini.ibni bipbn Hu 211' 12 211 "i'mipbn, (das. 350 ). AuchMaimuni berichtet, daß die Karäer >und die späteren Gaonen von Saadia an)dem moslemitischen Kalam, d. h. der Mutazila gefolgt sind und einiges davonentlehnt haben: z-bpi' uro i'iiibn up.2 w Lnboin )2 1121 >'iin i'o-.bn iubn --"in n2nz' 22212 bn (p nill'in 112N '.10 ('Nl^bn 12PI L'vnHn (ppab 2p2bn N112Lnbonbn (2 Mors 1 . 71. Nunk p>. 91 Text). Eben so berichtet AaronNikomedi, daß die Karäer und einige Rabbaniten sich der Mutazila angeschlossenhaben, weil deren Grundsätze mit der Thora übereinstimmen: 12,21 2>ni,2i '221

11-11 11112'b L'2'L02 2122p IN1V2 12I1P2 11P1 >11N 122>22 22211 >2212 (t^-OUS-siM

. Oslitrisoli x. 4 ). Wenn nun Scharastani das Entgegengesetzte referirt, daßin Betreff der dogmatischen Streitpunkte: Kadr (und Muschabbiha): die Rab-baniten der Mutazila und die Karäer der entgegengesetzten Theoriehuldigen: "11222^2 pnnizibni "ibiip2bn2 21:2 zi'moibns ii,2bn2 bipbn U2U1"Ii22-2i>ui ( 165 ), so beruht das auf einer Veränderung, die bei Rabbanitenund Karäern vorgegangen war. Mit Saadia neigte sich der Rabbanismus derPhilosophie, d. h. dem Kalam der Mutazila zu, und die letzten Gaonen tratenschriftstellerisch als solche auf. Saadia's Zeitgenosse Aaron Jbn-Sargadu,sein Sohn Doßa, R' Hai und sein Schwiegervater Samuel b. Chofni,auch ein gewisser Jbn-Alakuli, alle diese waren jüdische Mutaziliten. DaScharastani die Schriften einiger von ihnen gelesen hatte, so konnte er mitRecht berichten, die Rabbaniten - gehen mit der mohammedanischen Mutazila.Die Karäer dagegen sanken seit Salmon b. Jerucham und Jephet b. Ali immertiefer in Geistlosigkeit und Askese und mögen im Orient, so weit ScharastaniGelegenheit hatte, sie kennen zu lernen, ein klägliches Bild geboten haben.

III. Die Akbaritsn.

Den Namen haben diese Sektirer, wie Makrizi berichtet, von zwei Männern:Musa dem Bagdadaner aus der Stadt Akbara und Jsmael ebenfalls ausAkbara: >i22pbn i>p2oni «i22pbn >:ni°p2?n '012 onipn i'i22pbni. DavidAlmokammez nennt zwar nur den letztem: >i22pbn b>p22n 11 p:p; aber derKaräer Joseph Bagi, Vers, der 1:2m 1-1,2 112.1-, nennt beide und zwar den ersten