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5 (1895) Geschichte der Juden vom Abschluß des Talmuds (500) bis zum Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027)
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Note 18

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«,'ona (vergl. noch dess. Commentar zu Exod. 12, 1; Levit. 25, 19; Num. 3,39>. Wenn man auch kein Gewicht darauf legen wollte, daß Jehuda der Perserim Kataloge der karäischen Autoritäten figurirt, so würde seine Dogmatik daraufHinweisen, daß die Judghanija eine Abzweigung des Karäismus bildete. Eswird auch von ihm ein Commentar zum Pentateuch citirt (Luzki 2b d): N:nw'oir,n nrri' bN iiwn n-nn.n bp. Die Entstehungszeit dieser Sekte läßt sich nurannäherungsweise bestimmen. Jehuda Hadassi setzt sie gleich nach den Jsa-witen und vor.Jsmael Akbari, Scharastani vor die Sekte, welchen ihren Aus-gang von Benjamin Nahawendi nahm. Sie scheinen beide bei der Auszählungder Sekten einer chronologischen Ordnung gefolgt zu sein. Da nun IsmaelAkbari um 83342 austrat und Benjamin um 80020 blühte, so muß JehudaJudghan mindestens ebenfalls in Anfang des neunten Jahrhunderts angesetztwerden. Ihn zum Zeitgenossen und Mitagitator Anan's zu machen, verbietetder Umstand, daß Judghan's Opposition gegen das bestehende Judenthum vielweiter ging als Anan's. Wie die anti-jüdischen Paulinisten später auftratenals die Judenchristen, eben so kann Judghan nur Anan's Nachfolger ge-wesen sein.

Als eine Abzweigung der Judghaniten nennt Scharastani die Musch-khaniten, deren Urheber ein gewisser Muschkha war: onnai

anar- bp uas-.r- aunru. Die Muschkhaniten unterschieden sich von derStammsekte nur dadurch, daß sie für ihre Lehre Propaganda machen und sie mitdem Schwerts in der Hand aufzwingen wollten. Muschka zog mit 19 Mannaus und wurde in der Gegend von Kum getödtet: aop '.npon w ^nrn

op '.i>nuw. (das.) Sicherlich sind die Muschkhaniten bei Scharastani identischmit den Schadghaniten bei Jephet. Einer der beiden Schriftsteller hat denNamen corrumpirt.

II. Die Makarjiten oder Magharijiten.

Um die Lesung des Namens zu rechtfertigen, bemerke ich von vorn herein,daß äs 8ao^ bei Abulfeda, welcher die ganze Stelle aus Scharastani aus-gezogen, die Lesart gefunden hat: "n'-inpsau, und nicht wie

Cureton's Text lautet. Diese Lesart ist schon darum falsch, weil jeder Sekten-name im Arabischen die Endung "rn haben muß: es hätte denn heißen müssenBei Jehuda Hadassi aus Almokammez lautet der Sektennamegewiß zu losen n'a-rabu, so daß die Differenz zwischen der einen undder andern Lesart nur im z oder p besteht. Die Bedeutung dieses Namensist unklar. Scharastani bemerkt, nachdem er die Dogmatik der Makarija aus-einandergesetzt, der Urheber derselben sei Benjamin Nahawendi:pLu-w i.-> bu rUa.a arm^ b'pi. Dasselbe scheint Almokammez sagen

zu wollen, mit den Worten: nmriri pvua (wauuo oder) nana:. Der Lehrinhaltdieser Sekte ist rein dogmatischer Natur. Der Mittelpunkt dieser Dogmatikwar nach Scharastani, daß Gott zu erhaben ist, um sich Menschen zu offenbaren:na'Nan nnNn anw ;p 'bnpn ani-n 'bpw:. Die Offenbarung sei daher vermit-telst eines Engels geschehen: 'ba "rnsarua n-ambn arm n 'Nnr.n riann zu. Diesen Engelhabe Gott zu seinem Statthalter, gewissermaßen zu seinem Vice-Gott gemacht,und Alles was in der Thora vom Thun Gottes erzählt wird, beziehe sich aufdiesen Engel. Sämmtliche Verse in der Thora, welche anthropomorphischklingen, seien allegorisch zu nehmen: "rnnm °m -r ".nrianNnabn rmmnn ;n