Note 18.
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8tt'2U1 )2W22 V2p: M2 i>n 2L- 22121
(üsolikol) Nr. 137 .
P,2U1 bu2L"2 82p. Vergl. Jehuda Hadassi
VI.
Der Karäismus ohne festen Halt verfiel immer tiefer in Excentricitäten.Er bildete sich zu einem Pönitenzorden aus. In der leitenden Notiz von Salmonb. Jerucham aus seinem Pf.-Commentar (o. S. 430 ) heißt es: „Es sindspäter Männer ausgetreten, haben ihre Heimath und Gut ver-lassen, das Weltliche hintangesetzt und befinden sich „jetzt" inJerusalem." Den Ps.-Commentar schrieb Salmon 953 — 57 . Also damalsgab es schon asketische Karäer in Jerusalem. Aus Sahal b. Mazliach'sSendschreiben erfahren wir, daß in Jerusalem sechzig asketische Karäer ein-siedlerisch lebten, über Zion seufzten und trauerten und beabsichtigten, durch ihrGebet die Erlösung zu befördern (S. 31 ): L2i>-2 nmnoi 1222: 22m 2.2:2 ,m
L22SL'2 122L2 2222212 IMP — M2LP 8p 221? irr: — M'NU p' 212VV1 2W2 nb'2U!2i 121ULn (ll'2122 L'we-) p'r 22v bxi omin: — o':? uriri iwu: —
»,22 2221 2N2L" 2U1V 2'2°>2!2 221 2222« 2N2ll 8u22"i' 2'2128.21 2'2'212 2'^'2L'!2 2'2-L'
28U22. Dasselbe berichtet der Zeitgenosse Jephet b. Ali in der Einleitungzum Ps.-Commentar (citirt von Munk, Hotios sur ^.boulrvsliä 15 ): „Die'2222 sind die Auserwühlten der Karäer, von denen die meisten in Jeru-salem leben, und das sind die sechzig Helden;" i'oibm 22222' 's piw' 22^22'2122 L'WV LN, 2182 pnn 'S PPN--N2. Das sind die „Trauernden um Zion" 'i>2up>r, von denen in den karäischen Schriften so viel die Rede ist. Ihre Askesebestand darin, daß sie sich des Weines und Fleisches enthielten. Auch dieseEnthaltsamkeit leiteten sie aus der Schrift ab. Da es heißt, man dürfe außer-halb des Lagers nicht schlachten, so deuteten sie das auf „außerhalb des Tem-pels" und ohne denselben (Aaron in Mibchar zu Levit. 17 , 3 ): wo ivuw '2 r»,222122 IIP' 2U 2VU1 2'2'2 2082- '21 281x2 82 8812 P122 '2 28122 2 212 812U 22U2222228 P'N2 822. Aus Sahal's Sendschreiben sehen wir, zu welcher lächerlichenPeinlichkeit der Karäismus zu seiner Zeit herabgesunken war. Auch er be-hauptet, Fleisch in der Zerstreuung zu genießen, sei überhaupt verboten: iipxi21822 112U ;uri 2P2 2V2 222 8w (S. 32 ).
Vor Abulsari Sahal, der sich in seinem Sendschreiben als Asketen giebt,ist nur ein Einziger bekannt: Jehuda b. Alan, welcher von D. Kimchi mitNamensverdrehung genannt wird: (;n'8x p ,221.2' l.) 2222' p -8x 222222 '.imi2-122 (Uisklul 108 I>), d. h. ein Büßer. Pinsker vermuthete, daß dieseridentisch sei mit dem von Maßudi (in äs Lao^'s Okrsstomatkis arads I.)genannten Jachja b. Zacharia, der im Jahre 320 d. H. — 932 starb Vergl.darüber I-ikuts Text S. 5 .
18.
Die jüdischen Sekten im Orient nach Anan.
Anan's Opposition gegen das bestehende Judenthum und sein Lehrsatz„Suchet tüchtig in der Thora" haben ohne Zweifel die Sektenbildung im Orienterzeugt. Makrizi zählt zehn solcher Sekten auf, mit Ausschluß der Karäer undRabbaniten, aber das, was er von einigen derselben aussagt, ist so vage, daßsich nichts Bestimmtes dabei denken läßt. Historisch bezeugt sind jedoch nur
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