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5 (1895) Geschichte der Juden vom Abschluß des Talmuds (500) bis zum Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027)
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Geschichte der Juden.

verpflichtet seien, sich von Unreinheiten fern zu halten, namentlich am Sabbat,Festtagen und beim Besuche des Bethauses: i-LS h'pLph hupw' ho L'L"n -p'eh

oi-Li v'ppiLLi rnriLwL prn'L L'ivini L'ovp nhuL wpprinhi mp'pin hör, pnwnhi niuLw.n.nwu hu IM' uhwi nuLiwL i^op.p' uhw .phen ripi Liri r>mrp ov L'wpn 'wupi pipvnh-LI hLL PL'hl ULL-H uhwl PIWU Lp LLL-H uhw WIPP LN H-L NW 1 PPW ppllhh. Eingroßer Theil seiner Abhandlung ist diesem Thema zugewendet. Es scheint sogaraus seinen Worten hervorzugshen, daß die Karäer seiner Zeit diese Seite desJudenthums, den Levitismus, noch nicht beobachtet haben. Denn er bemerkt:Da er gesehen, daß er die Gebote nicht nach Vorschrift ausübe, fühle er sichgedrungen, das Richtige auseinanderzusetzen und zwar in hebräischer Sprache.Denn Viele irren in der Erklärung: LML uhwL L'prim mrL.p o'pn ':uw >:u 'mum

UINW ll"LPU1 L'PIWU PL-hL uhl L'PLP.P 'PLPL Nmr pwhp L'LPULI UPL^ uhl N',1 uh NULL

PL'vh^ L'Nv: LNPNSL1 L'priw UPPLL1 - LNwh L'PLP.P IM LPILPLW phu.p 'Muh PLPP

NL 2 i>LL PL'H uhwi U>LW PL hiruh uhw hupw' PL IM L'L"N. Nissi b. Noach kommtimmer auf diesen Punkt zurück: er schien ihm sehr wichtig.

Wir müssen jetzt fixiren, welcher Zeit er angehört. Wir haben oben (S. 438)gesehen, daß er zwei Namen führte Nissi b. Noach und R' Acha. Als R'Acha machen ihn die später» Karäer zu einem Jünger Anan's. Aber dem kannnicht so sein. Denn in seinem Werke spricht er davon, daß bereits viele Er-klärungen zur Thora existiren in aramäischer und arabischer Sprache, von alternund jünger» karäischen Verfassern: Lnso iwpw L-npnum o'h'LwL.p 'muirmiiris 'PPL ipuaw pro H-L imLL mp uh L'poiL.p ppprw. Da nun Anan sicher-lich der erste Bibel-Commentator war, so kann es unmittelbar nach Anan nichtviele Commentarien gegeben haben. Auch kennt Nissi bereits die drei Juter-pretationsregein : >1122 arm ppu o'php -L hp nphpps p'nirv p'wpi pupp ripp pipihp pphnpL mm ppirivi miou pir-r p'mw.pi mihri pmpL u'pi pmpL 'pw hu mrwP'IWPI LP1LL w'pph NL"ph PLPPL wpll PLU1 PLIW Lp» ppu . L'w 'UV

LPIU L'ppl' NMU PU1 pp'LO.phl Lp'hp L'pph LPILL PU1 ll'lhpl ll'PIPL LMUW L'PLP P12LL'L'P.'LP '^ww L'P'^LP 'PNU PLhh UMU L'L"PW PPNU1 PWUP1 )Lh LU PMPL (uhu I.) uhl;urp 'LPPL 'h -U2 'h "ppn uh LU P.-LUIW L'p'prL LN hl L'I'LUL LNL (bei

Pinsker S. II). Er gehört also keineswegs dem achten Jahrhundert an. Anderer-seits kann er nicht gar zu spät geblüht haben; denn sein Styl und seine Beweis-art sind unbeholfen, wie Pinsker richtig bemerkt. Ich bin aber nicht mit demgelehrten Kenner der karäischen Literatur darin einverstanden, daß Nissi's Pole-mik gegen die Rabbaniten gerichtet sei. Die ganze Haltung der Einleitungspricht dafür, daß der Verfasser von Karäern verfolgt wurde, weil er den be-stehenden Karäismus für antibiblisch hielt: 'pu-rm (ahwim; rnip-> mp uppih 'pur>>p°>p.'L puh pp L'rpsr L pLp. In Jerusalem gab es meistens Karäer.

Nissi b. Noach's Standpunkt ist eigenthümlich. Er ist Karäer, verhält sichaber auch zum Rabbanismus. Er schärft ein, Mischnah, Talmud und Zubehörzu studiren: mwoL 'pL mmw pM,m pihim pipsoim nwi-pL m^hpi piwr-L pLphNIMM riwL'L pivh'i PILH.PLI piuhpLi. Er verfährt offenbar eklektisch. Das Ein-gehen einer Ehe bestimmt er ungefähr wie Benjamin Nahawendi ( 0 . S. 439),aber er läßt die talmudischen Ehepakten (,iLir>L) nicht fahren: hupw' mmm --hp

PL'PULI P'PLI PLULL uhu L'L"U L.ph pur- hupL" Hw L'ML ih'LUI ll'UPI Llh'PLL ULwh uhw

.phLw nL-p°>Li nmphLi L'ppm .p L i n L L i pp'LLi LvmLLi. Einen neuen Gedankenführte er in den Karäismus ein. Das Bethaus hat die Bedeutung desTempels, und so wie man denselben im levit. verunreinigten Zustande nichtbetreten durfte, eben so dürfe man die Synagoge nur levitisch rein betreten:

w'w oi^LL H-Lw 'Mrhh - ppuh PINL M'LIL 'LL1 LIWPP'L h'L^.ph hupw' L'L"NW imrhh