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5 (1895) Geschichte der Juden vom Abschluß des Talmuds (500) bis zum Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027)
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Geschichte der Juden.

2) In Betreff der zweiten Jnterpretationsregelder Uebereinstimmung"waren die Kartier in einer argen Selbsttäuschung begriffen. Sie haben dieseWurzel", wie wir gesehen, dem Islam entlehnt. Aber dort bedeutet sie:die Uebereinstimmung der Genossen Mohammed's (2282^8 7121.1;vergl. Scharastani x. 153, 155). Hatten sich diese über einen religiösen oderjuridische» Punkt ausgesprochen, so hatte dieser Ausspruch Autorität, weil an-genommen wurde, daß die Gefährten, welche die rechtgläubigen Jmame sind,dem Jrrthum nicht anheimfallen können; denn Mohammed hatte ausgesprochen:Meine Gemeinde in ihrer Gesammtheit unterliegt nicht dem Jrrthum" (das. 153).In dieser Modalität konnten die Karäer aber diese Wurzel uicht gebrauchen.Als sie sie entlehnten und auch dasselbe Wort dafür anwendeten: (1-127, 227)-mußten sie ihr eins andere Bedeutung geben. Sie verstanden darunter solchereligionsgesetzliche Bestimmungen, die zwar in der Schrift nicht angedeutet sind,aber sich von jeher im israelitischen Volke behauptet haben. In so fernist diese Wurzel nichts Anderes als Tradition. Die später» Karäer scheuensich auch nicht, das Ding beim rechten Namen zu nennen. Sie nennen esUeberlieferung" <27.272) oderdie Last der Erbschaft," die Erblehre(22-12-2 722). Aaron b. Joseph (Vers, des 2222, schrieb 1295) bemerkt in derEinleitung: 27.2722 n '2 272722 771 2-722 i-71 21222 77 2'i72'i 11218 212-tz.iiv-' tzv2 228 ,n°w .1-2 27.271 .271722 nun: 228 2222 212-22 212-22 21-8. Und

in Abschnitt Lo: 1222- 22-22- ;ii2 ;.i2 2-1211 212.12 1-22- 2-2222 212 87 21222 -22-2-21-2 H22 77 2121.22 21-2. Vergl. Elia Baschjazi Anfang: 77 (11-222) 1228s22-12-2 i-2 2 771 2-722 H71 21222 2217 21222 2-222 22-72-. Im Verlaufe

setzt er diesen Punkt auseinander: 212122 ;i-8i <22 11721212- 2122» 212:2 2-- 212.1.22-22- P12 2-2222 >22 272721 22-12-2 i>22 I827- 2781 .72112 ;2i-2i- 122-1 22:22

2-82 '2 27 2-2-2- 2-2122 2-127 ;2: -1.122 217-2-2 2-1.-2-0 22-2221 2^-2822 .22222- 21.22222122.2. Die Identität von 227 und 22:2« ^22 folgt auch aus Jehuda Hadassi'sAngabe, daß Einige diesen Punkt, die Erblehre, verworfen haben, aber mit Un-recht: ; 22-1 2' i-22 2272 221' 87'. 2P221 72222 2'222 222 (.212.22) 27-7222- '2 2"122221 28212 222' .1121 2'2722i .212221 21-218.2 pii' p»2 »22221. Die Verlegenheitbrachte den Karäismus also dahin, die Tradition, die sie durch das offene Thorhinausgewiesen haben, zu einer Hinterthüre wieder hineinzulassen. Nach undnach redeten sie sich ein, für jedes traditionelle Gesetz gebe es eine Andeutungin der Schrift, nur vermöge die Kurzsichtigkeit sie nicht zu sehen: '2 2222 22.22222 2' 22272 .128 2: ;-8 21.222 ;2 7'1'2 22 P82- 27272 2-2- 22182---2 222' 2-212-(Baschjazi das.). Sie distingnirten auch die Traditionen von einander und wolltennur solche gelten lassen, die nicht gegen den Schriftstnn sprechen, nichts zumSchriftworte Hinzuthun und sogar eine Stütze an demselben haben und vonganz Israel angenommen werden: 21222 211 i'27.i .122- 2227 H22- 11-22-2 122.11

27,272 .2.1271 21.222 <2 7»O 22 2-1 22 2-212 tz.122- 721 21222 2282- 22 s-7 kpoi.l .1211122 2227211 (bei demselben). Indessen ist diese Definition so vage, daß sie aufkein concretes Beispiel paßt. Woher soll man denn eigentlich wissen, daß einegesetzliche Bestimmung von jeher anerkannt war, und daß ganz Israel einigdarin ist? Wenn die biblischen Schriften darüber schweigen, so bleibt nur dasZeugniß der Mischnah und des Talmud übrig. Einige ehrliche Karäer gestandendaher auch ein, daß der größte Theil der Mischnah und des Talmud traditio-neller Natur sei: 22 11-2128 '222 2122221 212-22 2122' 2-2222 1228 217 (da'.). Ebenso Aaron b. Joseph (Michbar Einleitung): 2'22.i2.i 212 '2 2^-272 '2722 22.12.2 21 p.11211 221722 127 2712221 2212 21222 P.12- 222 72 2722 I1N12 871 11-.2128 '228 222 2 ' 2 2 .